Stranka Alenke Bratušek, (SAB, ehemals , RadioSI.eu, 8. August 2014.Im ersten Anlauf gleich an die Spitze. In: Volksgruppen, ORF.at, 14. Juli 2014. oder „Allianz von Alenka Bratušek“Lebenslauf Alenka BRATUŠEK, Website des Europäischen Parlaments, europarl.europa.eu, abgerufen am 17. Oktober 2014.Dietmar Dirmoser: Denkzettel für die Etablierten. Ein politischer Neuling erringt bei den Wahlen in Slowenien einen Erdrutschsieg. Friedrich-Ebert-Stiftung, Juli 2014.Anja Malenšek: Slowenien – Topjurist übernimmt die Regierungsspitze. In: DiePresse.com, 25. August 2014.), war von 2014 bis 2022 eine politische Partei in Slowenien, die als linksliberal verortet wurde.
Geschichte Die Partei wurde am 31. Mai 2014 von Alenka Bratušek gegründet. An dem Gründungskongress in Ljubljana nahmen 250 Mitglieder, darunter die Abgeordneten Maša Kociper, Jerko Čehovin, Jani Möderndorfer, Maja Dimitrovski, die Minister Roman Jakič und Metod Dragonja, sowie der ehemalige Abgeordneten Peter Vilfan, teil. Der Parteigründung vorausgegangen war die Abwahl Bratušeks als Vorsitzende der Partei Pozitivna Slovenija, daraus folgend ihr Rücktritt als Ministerpräsidentin und das Auseinanderbrechen der Regierungskoalition.
Das Bündnis Alenka Bratušek errang bei der Parlamentswahl in Slowenien 2014 am 13. Juli 2014 4,34 % der gültigen Stimmen und damit 4 Sitze im Parlament.Predčasne Volitve V Državni Zbor 2014 Republika Slovenija - Državna volilna komisija. Abgerufen am 13. Juli 2014 Nachdem die Partei nach ihrem Einzug ins Parlament von Demoskopen lange Zeit unter der Vier-Prozent-Hürde gesehen wurdehttp://www.electograph.com/2016/03/slovenia-march-2016-ninamedia-poll.html und ihre Umfrageergebnisse zeitweise statistisch nicht mehr erfassbar waren,http://www.electograph.com/2016/04/slovenia-april-2016-ninamedia-poll.html schaffte es die Partei bei der Parlamentswahl 2018 mit einem Ergebnis von 5,11 % wieder ins Parlament. Alenka Bratušek selbst verfehlte allerdings den erneuten Einzug ins Parlament aufgrund zu weniger Präferenzstimmen.http://www.delo.si/novice/slovenija/erjavec-in-jelincic-pred-parlamentarnimi-vrati-56931.html Sie rückte erst im Laufe der Legislatur für einen ausgeschiedenen Abgeordneten nach. Die Partei beteiligte sich nach den Wahlen an der Regierung unter Ministerpräsident Marjan Šarec. Alenka Bratušek übernahm das Infrastrukturministerium und war stellvertretende Ministerpräsidentin. Dem nach dem Rücktritt Šarecs im März 2020 gebildeten neuen Kabinett unter Janez Janša gehörte die Partei nicht mehr an und wechselte in die Opposition.
Bei den Parlamentswahlen 2022 verlor die Partei an Stimmen. Mit 2,61 % verfehlte sie den Einzug in die Nationalversammlung. Wahlgewinner war die neugegründete Partei Gibanje Svoboda (GS) des ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden Robert Golob, der die SAB zuvor verlassen hatte. Obgleich sowohl die SAB als auch die liberale Liste Marjan Šarec (LMŠ) keine Abgeordneten ins Parlament entsenden konnten, bat der designierte Ministerpräsident Golob sowohl Bratušek als auch Šarec Ministerposten in seinem Kabinett an.LMŠ and SAB inclined to consolidation on the centre-left, Slovenia Times, abgerufen am 14. Mai 2022. Der Parteivorstand der SAB sprach sich für von Golob angestoßene Fusionsverhandlungen mit der GS und der LMŠ aus.Two Parties Agree to Merge with Freedom Movement, Total Slovenia News, abgerufen am 14. Mai 2022. Im Juli 2022 wurde die Fusion vollzogen und die SAB aus dem Parteienregister gelöscht.
Seit November 2014 war die Partei Mitglied der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE).
Weblinks
Offizielle Internetseite , 31. Mai 2014, Wirtschaftsblatt
Einzelnachweise
Kategorie:Historische Partei (Slowenien) Kategorie:Historische liberale Partei Kategorie:Parteigründung 2014 Kategorie:Aufgelöst 2022 Kategorie:Nach einer Person benannte Partei