miniatur|hochkant|Charlestonkleider von 1928 Charlestonkleid ist die volkstümliche Bezeichnung für kniekurze, taillenlose Hängerkleider der späten 1920er und 1930er Jahre. Der Name leitet sich von dem gleichnamigen Tanz ab, der (vor allem durch die Auftritte von Josephine Baker) ab 1925 in Europa bekannt wurde. Das Charlestonkleid war typisch für die Flappermode. Es gewährte große Bein- und Bewegungsfreiheit bei den modischen Tänzen der Zeit, war aber sehr kurz, was häufig durch angesetzte Fransen kaschiert wurde. Teilweise bestanden die Kleider hauptsächlich aus Fransen oder Bändern, insbesondere zum Shimmy trug man Kleider aus mehreren Lagen von Fransen, die bei der Bewegung der Tänzerin rhythmisch mitschwangen.
Bildergalerie
Literatur Charleston-Kleid und Tippmamsell: Begleitbroschüre zur Sonderausstellung / LVR-Industriemuseum Ratingen. Vom 29. April bis 23. September 2001. Ingrid Loschek: Reclams Mode- und Kostümlexikon. 5. Aufl. Reclam, Stuttgart 2005, ISBN 3-15-010577-3, S. 143 NJ Stevenson: Die Geschichte der Mode. Stile, Trends und Stars. Haupt, Bern u. a. 2011, ISBN 978-3-258-60032-1, S. 102–103
Weblinks
Damenmode der 20er Jahre - Charlestonkleider Mode der 20er vintage-mode.de - charleston-mode Charleston Kleider: Zurück in die 20er Jahre! 20er-mode.com - charleston-mode
Kategorie:Kostümkunde der 1920er Kategorie:Kostümkunde der 1930er Kategorie:Kleid