Der Prix Alexis de Tocqueville ist ein Preis für politische Literatur. Er wird etwa alle zwei Jahre von der Association Alexis de Tocqueville an eine Person vergeben, die herausragendes humanistisches Engagement und Einsatz für Freiheitsrechte gezeigt hat und dies in Fortsetzung der Ideen von Alexis de Tocqueville. Der Preis, eine Pariser Stiftung, wurde auf Initiative von Pierre Godefroy mit Unterstützung von Alain Peyrefitte 1979 ins Leben gerufen.
Der Preis wird auf dem Stammsitz und Schloss von Tocqueville vergeben. Die Leitung der Gesellschaft hat Gräfin Stéphanie de Tocqueville d’Hérouville.
Seit 2018 wurde der Preis nicht mehr vergeben. Eine Neuauflage des Preises ist für 2026 gemeinsam vom Institut de France und der Tocqueville-Stiftung geplant.
Preisträger 1979: Raymond Aron 1980: David Riesman 1982: Alexander Alexandrowitsch Sinowjew 1984: Karl Popper 1987: Louis Dumont 1989: Octavio Paz 1991: François Furet 1994: Leszek Kołakowski 1997: Michel Crozier 1999: Daniel Bell 2003: Pierre Hassner 2006: Colin Powell 2008: Raymond Boudon 2010: Zbigniew Brzeziński 2014: Philippe Raynaud 2018: Henry Kissinger
Weblinks Offizielle Webseite, englisch
Kategorie:Kulturpreis (Frankreich) Kategorie:Erstverleihung 1979