mini|Portrait Hubert Beckers

Hubert Karl Philipp Beckers (* 4. November 1806 in München; † 10. März 1889 ebenda) war ein deutscher Philosoph. mini|Brief von Friedrich Schelling an Hubert Beckers, 1871

Leben und Wirken Hubert Beckers wurde 1806 in München geboren und war das Kind des Oberappellationsgerichtsrats Franz Xaver Beckers († 1856) und dessen Frau Magdalena. Beckers schloss 1825 seine gymnasialen Studien an der Königlichen Sudien-Anstalt München (heute Wilhelmsgymnasium München)Max Leitschuh: Die Matrikeln der Oberklassen des Wilhelmsgymnasiums in München, 4 Bde., München 1970–1976; Bd. 3, S. 267. ab. Anschließend studierte er an der Universität München zunächst Jura, später Philosophie, unter anderem war er Schüler Schellings. Während seines Studiums wurde er 1826 Mitglied der Burschenschaft Markomannia München. 1830 wurde er mit einer Dissertation „Über das Wesen des Gefühls“ promoviert, 1831 habilitiert. Ab 1832 lehrte er am Lyzeum Dillingen, wo Martin Deutinger zu seinen Schülern zählte. 1847 wurde er nach München berufen.

Beckers ist vor allem bekannt als starker Vertreter der Philosophie Schellings. Hauptsächlich befasste er sich mit der Unsterblichkeitslehre. Ab 1853 war er Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Neben seiner akademischen Arbeit war Beckers Musikliebhaber. Er besaß eine große Sammlung von Chorälen und geistlichen Liedern und schuf auch eigene Kompositionen.Bosls bayerische Biographie. Regensburg: Pustet 1983. S. 53.

Hubert Beckers starb 1889 im Alter von 82 Jahren in München.

Grabstätte mini|Grab von Hubert Beckers auf dem Alten Südlichen Friedhof in München (Gräberfeld 10 – Reihe 10 – Platz 23/24) Hubert Beckers liegt auf dem Münchner Alten Südlichen Friedhof begraben (Gräberfeld 10 – Reihe 10 – Platz 23/24). In dem Grab liegt auch Beckers Ehefrau Genofeva geb. Greiderer (1809–1887).

Namensgeber für Straße

Nach Hubert Beckers wurde 1956 in München im Stadtteil Untermenzing (Stadtbezirk 23 – Allach-Untermenzing) die Hubert-Beckers-Straße benannt - Hubert-Beckers-Straße, auf stadtgeschichte-muenchen.de

Literatur Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band II: Künstler. Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 49–50.

Beckers, Hubert in: Max Joseph Hufnagel, Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München, 4. Auflage, 1983, ISBN 3-924078-00-9, Seite 135, Nr. 196

Weblinks

Teilnachlass von Hubert Beckers in der Bayerischen Staatsbibliothek

Einzelnachweise

Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert) Kategorie:Rektor (Ludwig-Maximilians-Universität München) Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert) Kategorie:Geboren 1806 Kategorie:Gestorben 1889 Kategorie:Mann