Schacky auf Schönfeld ist eine heute noch bestehende bayerische Adelsfamilie norditalienischen Ursprungs, die u. a. eine Reihe bekannter Militärs und Verwaltungsbeamter hervorgebracht hat.
Geschichte Die Familie entstammte aus dem cremonischen und führte vormals den Namen „Sacco“. Jakob Sacco wurde am 8. März 1677 in Wien mit dem Namen „Schacky von Schönfeld“ in den Rittermäßiger Reichs- und erbländischen Adelsstand erhoben. Die Hebung in den Reichsfreiherrn- und bayerischen Adelsstand erfolgte am 12. Juni 1790 durch den Kurfürsten Karl Theodor als Reichsvikar für den kurpfalzbayerischen Geheimrat und Lehensprobst von Burghausen Andreas von Schack auf Schönfeld († 1793). Die Immutrikulierung im Königreich Bayern in der Freiherrnklasse wurde am 15. Juli 1809 vorgenommen.
Bekannte Familienmitglieder Eugen von Schacky auf Schönfeld (1848–1913), bayerischer Staatsrat Gustav von Schacky auf Schönfeld (1851–1923), bayerischer Baubeamter, Schöpfer des Gebäudes der Bayerischen Kriegsakademie in München und des Kurhauses von Bad Steben Heinrich von Schack auf Schönfeld (1845–1913), deutscher Landrat im Kreis Rawitsch Karl von Schacky auf Schönfeld (1848–1929), deutscher General der Kavallerie Ludwig von Schacky auf Schönfeld (1849–1913), bayerischer Kämmerer und Kunstsammler, legte den Schacky-Park in Dießen am Ammersee an Maximilian von Schacky auf Schönfeld (1842–1925), deutscher Generalleutnant Siegmund von Schacky auf Schönfeld (Verwaltungsbeamter) (1850–1913), deutscher Verwaltungsbeamter Siegmund von Schacky auf Schönfeld (General) (1886–1956), deutscher Generalleutnant
Literatur Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. 1921. Einundsiebzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1920, S. 812–814. (Digitalisat) Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. Ungerader Jahrgang: Alter Adel u. Briefadel. 77. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1927, S. 583–585.
Kategorie:Bayerisches Adelsgeschlecht