Franziska Jundt (* 20. Oktober 1970 in HeidelbergMolekulare Defekte in der Pathogenese maligner Lymphome und neue therapeutische Ansätze. (PDF) Medizinische Fakultät der Charité – Universitätsmedizin Berlin (Habilitationsschrift), abgerufen am 4. April 2014.) ist eine deutsche Hämatologin und Onkologin und Professorin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
Leben Franziska Jundt legte 1989 das Abitur am Kurfürst-Friedrich-Gymnasium in Heidelberg ab und nahm danach das Studium der Humanmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg auf. Während des Studiums unternahm sie Auslandsaufenthalte in Birmingham, Boston, Catania und San Francisco und legte Teile des USMLE ab. 1996 schloss Jundt das Studium mit dem medizinischen Staatsexamen ab und wurde im selben Jahr beim Nobelpreisträger Harald zur Hausen zum Thema Transkriptionelle Regulation des humanen Papillomvirus Typ 18: Rolle des Transkriptionsfaktors YY1 promoviert.Transkriptionelle Regulation des humanen Papillomvirus Typ 18: Rolle des Transkriptionsfaktors YY1. .
Anschließend arbeitete Jundt als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Berlin am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin und als klinische Mitarbeiterin an der Charité, dabei war sie zwischenzeitlich als Post-Doc an der Technischen Universität München tätig. Molekulares Krebsforschungszentrum der Charité, abgerufen am 4. April 2014. 2005 legte sie die Prüfung zur Fachärztin für Innere Medizin ab und wurde im selben Jahr zum Thema Molekulare Defekte in der Pathogenese maligner Lymphome und neue therapeutische Ansätze habilitiert.Molekulare Defekte in der Pathogenese maligner Lymphome und neue therapeutische Ansätze. . 2013 wurde sie zur Professorin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ernannt Forschung & Lehre, abgerufen am 4. April 2014. und ist dort seit 2014 tätig. Jundt ist verheiratet und hat drei Kinder. einBLICK – Das Online-Magazin der Universität Würzburg, abgerufen am 4. April 2014.
Wirken Den Mittelpunkt der Forschungen von Franziska Jundt bildet der Notch-Signalweg, ein Signaltransduktionsweg, durch den Zellen auf äußere Signale reagieren können. Sie befasst sich dabei mit der Frage, inwieweit dieser Signalweg Bedeutung für Lymphome und das Multiple Myelome hat und therapeutisch genutzt werden kann. Ihre Arbeit wurde unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Deutsche Forschungsgemeinschaft, abgerufen am 4. April 2014. der Wilhelm-Sander-Stiftung (PDF) Wilhelm-Sander-Stiftung, abgerufen am 4. April 2014. und der Deutschen Krebshilfe gefördert. Jundt wurde für ihre Arbeit mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der Karl-Mussoff-Preis (2001) und der Rudolf-Virchow-Forschungspreis der Charité (2002).Den Charité-Forschungspreis für das Jahr 2001 erhalten Dr. Katrin Hoffmann und Dr. Franziska Jundt. Informationsdienst Wissenschaft, abgerufen am 4. April 2014.Verleihungen. In: Deutsches Ärzteblatt, 22. November 2002, abgerufen am 4. April 2014.
Weblinks Übersicht über die Publikationen von Franziska Jundt auf PubMed
Einzelnachweise
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