Die Gesellschaft für interdisziplinäre wissenschaftliche Kriminologie (GiwK) ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die in der Tradition der Kritischen Kriminologie stehen. Sie wurde am 9. Juni 1989 im Rahmen einer wissenschaftlichen Veranstaltung des Arbeitskreises junger Kriminologen (AJK) in Wuppertal gegründet.Gesellschaft für interdisziplinäre wissenschaftliche Kriminologie (GiwK) (dort: Wir über uns)

Vorsitzende der GiwK ist die Dortmunder Professorin Christine Graebsch. Die Gesellschaft unterhält zwei Sektionen („Genderperspektiven“ und „Geschichte und Kriminologie“), die sich regelmäßig zu Arbeitstagungen treffen. Die der Gesellschaft nahestehende Zeitschrift ist das Kriminologische Journal.

Zweijährlich verleiht die Gesellschaft den „Fritz-Sack-Preis für Kriminologie“ an Wissenschaftler, die sich mit einer wissenschaftlichen Arbeit in besonderer Weise um die Entwicklung oder Förderung der Kriminologie verdient gemacht haben. Er ist mit 2000 Euro dotiert. Die bisherigen Preisträger sind:

2001: Angela Taeger, Oldenburg 2003: Christian Häffling, Bremen, und Henning Schmidt-Semisch, Hamburg 2005: Christine Künzel, Hamburg 2007: Immanuel Baumann, Halle 2011: Thomas Roth, Köln 2015: Christina Schlepper, Hamburg 2017: Christine Hentschel, Hamburg, und Veronika Hofinger, Wien 2019: Melanie Grütter, Zürich 2025: Andrea Kretschmann, Lüneburg.

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Einzelnachweise

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