Kakogawa (, -shi) ist eine Großstadt am gleichnamigen Fluss in Japan. Sie liegt in einer relativ ausgedehnten Ebene an der Seto-Inlandsee im Süden der Präfektur Hyōgo. Das Klima ist dadurch sehr niederschlagsarm.

Geschichte Die Geschichte der Stadt geht bis auf das Gyōjazuka-Kofun aus dem 5. Jahrhundert zurück, in ihrer heutigen Form wurde sie 1950 durch Zusammenlegung der Gemeinden und Dörfer des Landkreises Kakogawa gegründet. 1965 überschritt die Einwohnerzahl die 100.000er-Marke, 1979 die 200.000er-Marke.

Wirtschaft In der Stadt sind zahlreiche Betriebe des produzierenden Gewerbes angesiedelt, bedeutend ist die große Industrieanlage von Kobe Steel am Meer. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Raumes westlich von Kōbe erfährt Kakogawa im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts einen spürbaren Aufschwung.

Verkehr Drei Bahngesellschaften bedienen Kakogawa: JR West, Sanyō Electric Railway zwischen Kōbe und Himeji, sowie die lokale Miki Eisenbahn. Die Hauptverbindungen bestehen über die Sanyō-Linie von JR mit lokalen und Expresszügen nach Kōbe (26 min) und Himeji (11 min). JR betreibt daneben auch die regionale Kakogawa-Linie nach Tamba.

Kakogawa liegt an der Nationalstraße 32px

Bildung Die private Universität Hyōgo ist in Kakogawa ansässig.

Söhne und Töchter der Stadt Matsuo Sugano (* 1939), Astronom Kōgi Kudara (1945–2004), Buddhologe Emi Inui (* 1983), Softballspielerin Juri Ueno (* 1986), Schauspielerin Yume Gotō (* 2000), Mittelstreckenläuferin

Städtepartnerschaften Maringá, Brasilien – seit 1973 Waitakere City, Neuseeland – seit 1992

Angrenzende Städte und Gemeinden Ono (Hyōgo) Miki (Hyōgo) Takasago Himeji Akashi Kasai (Hyōgo)

Astronym Der Asteroid (8892) Kakogawa wurde am 28. Juli 1999 nach der Stadt in der Präfektur Hyōgo benannt.Minor Planet Circ. 35492

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Präfektur Hyōgo Kategorie:Stadt als Namensgeber für einen Asteroiden