mini|Christoph Zeller, porträtiert auf einem Ölgemälde, Bestand der Tübinger Professorengalerie

Christoph Zeller (* 15. März 1605Geburtsdatum lt. Angabe auf seinem Porträt. Die Taufe war am 21. März 1605 lt. Ev. Kirchenbuch Breitenberg, Bd. 1: Mischbuch 1558–1655, Bild 62 https://www.archion.de/p/7f9ac83d14/. in Breitenberg (Neuweiler); † 27. Juli 1669 in Denkendorf (Württemberg))Reinhold Scholl: Die Bildnissammlung der Universität Tübingen, 1477 bis 1927. Schriften des Vereins für Württembergische Familienkunde, Heft 2, Verlag von K. Ad. Emil Müller, Stuttgart, 1927. war ein deutscher evangelischer Theologe und Propst der Klosterschule Denkendorf.

Leben Christoph Zeller war der Sohn und Enkel von württembergischen Pfarrern und immatrikulierte sich 1619 an der Universität Tübingen. Er wurde dort 1656 zum Dr. theol. promoviert. Er war Pfarrer auf Schloss Liebenstein bei Neckarwestheim und in Schlaitdorf, dann Dekan in Calw (als Nachfolger Johann Valentin Andreaes). Später wurde er württembergischer Hofprediger und Konsistorialrat sowie 1658 Propst der evangelischen Klosterschule Denkendorf bei Esslingen.Eintrag Christoph Zeller auf Tobias-Bild.Eintrag Christoph Zeller im Katalog der DNB. Zellers Hauptverdienst war die Hebung und Förderung des Schulwesens in Württemberg nach dem Dreißigjährigen Krieg, die Förderung der evangelischen Klosterschulen sowie des theologischen Stiftes in Tübingen.

Obwohl Zeller kein Tübinger Professor war, hängt sein 1669 gemaltes Porträt in der Tübinger Professorengalerie. Seine Enkelin Maria Elisabeth Canstetter (1649–1693) wurde die Ehefrau des Theologen Ehrenreich Weismann.

Einzelnachweise

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