Choi Il-namKorean Literature Authors Name Authority Database: (englisch) (* 29. Dezember 1932 in Chŏnju, Chŏllabuk-do; † 28. Mai 2023 in Seoul) war ein südkoreanischer Schriftsteller.

Leben Choi Il-nam wurde am 29. Dezember 1932 in Chŏnju, Provinz Nord-Chŏlla geboren. Bis 1956 studierte er an der Seoul National University Koreanische Sprache und Literatur. Ein weiterführendes Studium im gleichen Fach an der Korea University schloss er im Jahr 1960 ab.네이버 지식백과: 최일남, abgerufen am 27. Februar 2014 (koreanisch)

Er debütierte im Jahr 1956 mit dem Roman P'ayang (파양). Neben seiner Tätigkeit als Autor begann er eine Karriere im Bereich Journalismus. So war er unter anderem als Chef des Kulturteiles für die Zeitungen Min'guk Ilbo, Kyunghyang Shinmun sowie Dong-a Ilbo tätig und wurde später Redaktionsleiter bei Dong-a Ilbo네이버 인물검색: 최일남, abgerufen am 27. Februar 2014 (koreanisch). Diesen Posten musste er jedoch 1980 aufgeben, da das Militärregime das Pressesystem übernahm. 1984 setzte er seine journalistische Karriere fort und engagierte sich außerdem für die Demokratisierung der Presse.

Ab 2002 war er Mitglied der Akademie der Künste Koreas und war von 2005 bis 2007 Chef des dortigen Literaturbereiches.네이버 인물검색: 최일남, abgerufen am 27. Februar 2014 (koreanisch)

Er starb am 28. Mai 2023 im Alter von 90 Jahren in Seoul.

Werk Choi Il-nams Werke sind in zwei Kategorien unterteilbar. In seinen frühen Werken, vor 1980, drehen sich die Inhalte oft um Personen aus dem Ländlichen, die in einer sich rasch entwickelnden industrialisierten Stadt erfolgreich ein neues Leben beginnen. Trotz des Erfolges der Charaktere versucht der Autor die Schattenseiten der industriellen Entwicklung darzustellen und zeigt auf, welche Opfer in ländlichen Gegenden gebracht werden, die zu Industriezonen entwickelt werden sollten. Nachdem der Autor 1980 aus dem Journalismusbereich entlassen worden war, änderten sich seine Inhalte hin zu intensiverer Kritik an der sozialen Realität. Choi betrieb mit seinem Schreiben keine scharfe Gesellschaftskritik, sondern zeigte eher den alltäglichen menschlichen Egoismus auf.

Arbeiten Koreanisch Menschen Seouls (1975) Tʼaryǒng (1977) Die schwankende Burg (1981) Der Winter meiner Schwester (1984) Und das schaukelnde Boot (1984) Freude und Trübsal finden (1985) Der Bart von Herr Chang (1986) Luftröhre (1989) Damals wurde geredet (1989) Hitler oder Azaleen (1991) Weiße Hand (1994) ISBN 89-7012-122-6 Füllfederhalter und Papyrus (1997) ISBN 89-8218-024-9 Sehr langsame Zeit (2000) ISBN 89-8281-332-2 Granatapfel (2004) ISBN 89-7275-281-9

Übersetzungen Englisch The Love Wolf In: Anthology of Korean Literary Vol.1, Dong-Suh Munhaksa (1988)

Auszeichnungen 1975: 월탄문학상 (Wǒltʼan Literaturpreis) 1981: 한국창작문학상 (Preis für Kreatives Schreiben Korea) 1986: 이상문학상 (Yi-Sang-Literaturpreis) 1994: 인촌상 (Inchʼon Preis) 2012: 제61회 서울특별시 문화상 문학부문 (Seoul Kulturpreis Kategorie Literatur)

Einzelnachweise

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