Das Isergebirgsvorland ist ein Hügelland in Polen () und Tschechien (). Der Landstrich gehört zu den Sudeten und bildet im Westlichen Sudetenvorland () die geomorphologischen Einheiten Frýdlantská pahorkatina und Pogórze Izerskie. Es hat eine Ausdehnung von 1460 km². Die höchste Erhebung ist der Andělský vrch () im tschechischen Teil.
Geographie Das Isergebirgsvorland liegt nördlich des Isergebirges in Polen und Tschechien. Gegen Norden schließt sich in Höhe von Bolesławiec die Schlesisch-Lausitzer Tiefebene (Nizina Śląsko-Łużycka) an. Im Nordosten und Osten bildet das Tal des Bober die natürliche Grenze zum Bober-Katzbach-Vorgebirge (Pogórze Kaczawskie) und Bober-Katzbach-Gebirge. Gegen Südosten schließen sich das Hirschberger Tal und im Süden das Isergebirge an. Westlich liegt das Zittauer Becken (Obniżenie Żytawsko-Zgorzeleckie / Žitavská panev).
Hauptgewässer des Isergebirgsvorlandes sind der Queis, das Rothwasser, die Wittig und die Küpper, die das Gebiet zur Lausitzer Neiße bzw. den Bober ins Einzugsgebiet der Oder entwässern.
Zum Isergebirgsvorland gehören die tschechischen Städte Frýdlant und Nové Město pod Smrkem sowie in Polen Zawidów, Mirsk, Gryfów Śląski, Leśna, Lubań, Lubomierz und Nowogrodziec.
Gliederung Die Frýdlantská pahorkatina in Tschechien bildet den westlichen Teil des Isergebirgsvorlandes. Sie ist identisch mit dem Friedländer Zipfel. Die Pogórze Izerskie bilden den östlichen Teil und liegen auf polnischem Gebiet.
Frýdlantská pahorkatina mini|Frýdlantská pahorkatina Die Frýdlantská pahorkatina umfasst ein Gebiet von 241 km² mit einer mittleren Höhe von 359 m ü. M. Die höchste Erhebung ist der Andělský vrch (Schöbicht, 572 m).
Untereinheiten sind die Hejnická pahorkatina (Haindorfer Hügelland) Jindřichovický hřeben (Heinersdorfer Rücken) Libverdská pahorkatina (Liebwerder Hügelland) Raspenavská pahorkatina (Raspenauer Hügelland), Větrný Bulovská pahorkatina (Bullendorfer Hügelland)
Pogórze Izerskie mini|Pogórze Izerskie Das Pogórze Izerskie hat eine Ausdehnung von 1219 km². Die höchste Erhebung bildet der Wojkowej (Klingenberg, 502 m) bei Giebułtów (Gebhardsdorf).
Es gliedert sich in die Untereinheiten Wyniosłość Działoszyńska, Wysoczyzna Siekierczyńska, Wzgórza Zalipiańskie, Przedgórze Izerskie, Dolina Kwisy, Kotlina Mirska, Przedgórze Rębiszowskie, Wzniesienia Radoniowskie, Obniżenie Lubomierskie, Wzgórza Radomickie, Wzniesienia Gradowskie, Niecka Lwówecka, Dolina Bobru, Obniżenie Starej Kamienicy und Wysoczyzna Rybnicy.
Sehenswürdigkeiten Burg Tzschocha Schloss Frýdlant Talsperre Goldentraum Marklissa-Talsperre
Weblinks http://www.gory.com.pl/pasmagorskie/pogorze_izerskie.php http://www.izerska.pl/Pogorze_Izerskie_g,11.html
Siehe auch Geomorphologische Einteilung Polens Geomorphologische Einteilung Tschechiens
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Polen) Kategorie:Geographie (Tschechien) Kategorie:Geomorphologische Einteilung des Riesen- und Altvatergebirges Kategorie:Sudeten