Franz Ockermüller (* 21. Mai 1915 in Wien; † 5. Dezember 1976 ebenda) war ein österreichischer Bankfachmann.

Er stammte aus kleinen Verhältnissen, durfte aber wegen seiner hohen Begabung das Akademische Gymnasium besuchen.

Ockermüller leitete 1963 bis zu seinem Tod als Generaldirektor die Österreichische Länderbank und war ebenso bekannt für seine klassische Bildung und pointierten AussprücheBezüglich der Aussprüche siehe z. B. DDr. Franz Ockermüller auf zitate.eu wie für die vorsichtige aber autoritäre Führung der ihm anvertrauten verstaatlichten Bank.Zum autoritären Stil Ockermüllers vgl. Ewald Nowotny in Er gehörte 42 Jahre lang dem Bankinstitut an und war seit 1957 im Vorstand des Unternehmens tätig. Ockermüller war Doktor der Philosophie und Doktor der Rechtswissenschaften. 1966 wurde ihm die Ehrenbürgerschaft der Universität Wien verliehen,EhrenbürgerInnen der Universität Wien im 20. und 21. Jahrhundert 1968 jene der Technischen Hochschule Wien.Technische Universität Wien:

Er starb nach kurzer, schwerer Krankheit. Bruno Kreisky widmete ihm in der Arbeiter-Zeitung vom 6. Dezember 1976 einen rühmenden Nachruf.http://www.arbeiter-zeitung.at/cgi-bin/archiv/flash.pl?seite=19761206_A02;html=1 Franz Ockermüller wurde am 9. Dezember 1976 im Familiengrab am römisch-katholischen Pfarrfriedhof Penzing in der Einwanggasse bestattet. Die Grabrede hielt Christian Broda, wie Friedrich Heer ein Schulfreund des Verstorbenen.

Der Theater- und Filmregisseur Kurt Ockermüller ist sein Sohn.

Einzelnachweise

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