Günter Knye (* 18. Mai 1936 in Lauscha; † 16. Februar 2024Traueranzeige) war ein deutscher Kunstglasbläser, Glasgestalter und Glaskünstler.
Leben Nach dem Schulbesuch absolvierte Knye von 1958 bis 1961 eine Lehre als Kunstglasbläser. 1968 legte er die Meisterprüfung ab. Von 1970 bis 1972 absolvierte er ein externes Studium an der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg, das er als Glasgestalter abschloss. Ab 1971 war er in Lauscha in seiner Glaswerkstatt mit einem selbstgebauten Glasstudioofen freischaffend tätig. Knye war von 1971 bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. Seit 1972 war er auf einer bedeutenden Zahl von Kunstausstellungen im In- und Ausland vertreten, u. a. von 1972 bis 1988 an den Kunstausstellungen der DDR in Dresden, und er nahm u. a. 1983 am II. Glassymposium Lauscha teil.
Arbeiten Knyes befinden sich u. a. in Museen und öffentlichen Sammlungen, besonders viele im Museum für Glaskunst Lauscha.
Seine Söhne Henry Knye (* 1960) und John Zinner (* 1968) sind ebenfalls als Glaskünstler tätig.
Werke (Auswahl)
Fußschale (1976) Vase (1980er Jahre; Kunstgewerbemuseum Dresden) Kumme (1980; Kunstgewerbemuseum Dresden) Schale (1981; Kunstgewerbemuseum Dresden) Vase (1985; Kunstgewerbemuseum Dresden)
Literatur Rudolf Hoffmann: Thüringer Glas gestern und heute, Lauscha 1979, S. 35. Knye, Günter. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 460
Weblinks Glaswerkstatt Günter Knye
Einzelnachweise
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