Walter Lilie (* 1. Juni 1876 in Leipzig; † 13. Juli 1924 in Schwetzingen);Hans Werner Haas, Peter Augustus Helm: Der Maler Walter Lilie. S. 118 († 14. Juli 1924 in Freiburg);Hainer Plaul: Über Moritz Lilie und seine Bekanntschaft mit Karl May. (gibt abweichend das Todesjahr mit 1922 an). war ein deutscher Kunstmaler, Radierer und Lithograph.

Leben mini|Blick auf ligurische Küstenlandschaft bei Cinque Terre Walter Lilie, 1910 Lilie war ein Sohn des Schriftstellers, Chronisten und Journalisten Moritz Lilie (1835–1904); sein älterer Bruder Georg (1873–1935)Hainer Plaul: Über Moritz Lilie und seine Bekanntschaft mit Karl May. In: Karl-May-Haus Information Nr. 20, 2007, S. 48. wurde ebenfalls Kunstmaler.

Nach einer Ausbildung an der Dresdner Akademie bei Carl Bantzer malte Lilie hauptsächlich Porträts (insbesondere von Kindern) und Landschaften. Er war in Mosbach Zeichenlehrer am Realgymnasium (heute Nicolaus-Kistner-Gymnasium Mosbach) und an der Idiotenanstalt (Johannes-Anstalten, heute Johannes-Diakonie Mosbach). Er lebte im Jahr 1917 in Zürich-Herrliberg. 1920 zog er nach Schwetzingen, wo er im Schlossgarten zahlreiche Motive fand. Neben Schwetzingen war Italien ein beliebtes Malrevier.

Werke (Auswahl) 1908: Wintersonne in Davos 1912: Sommertag in Quinten am Wallensee 1916: Weidendes Pferd am Langensee(Galerie Dresden) 1919: Hirtenkinder (Rathaus Hildburghausen) Porträt der Marie Schloss

Literatur Joseph August Beringer: Badische Malerei 1770–1920. 2. Auflage, 1922; Nachdruck: Müller, Karlsruhe 1979, S. 261.

Lilie (Walter). In: Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs de tous les temps et de tous les pays. Band 5: Houe–Matisse. Gründ, Paris 1952 (französisch, – Leseprobe). Hans Werner Haas, Peter Augustus Helm: Der Maler Walter Lilie. In: Unser Land. Heidelberg 1994, S. 118–119.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Person (Mosbach) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1876 Kategorie:Gestorben 1924 Kategorie:Mann