Tatjana Paller (* 7. September 1995 in Starnberg) ist eine deutsche Skibergsteigerin und Radrennfahrerin.
Sie war Sportsoldatin in der Sportfördergruppe der Bundeswehr München und studiert Sport und Wirtschaft auf Lehramt. Nachdem Skibergsteigen 2026 erstmals olympisch wurde, war sie im deutschen Olympiakader für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo.Deutscher Alpenverein: Skibergsteigen – Der Olympiakader 2023/24, abgerufen am 26. Juli 2023
Sportliche Laufbahn Radsport 2012 wurde Tatjana Paller jeweils Zweite der deutschen Junioren-Meisterschaft im Punktefahren sowie in der Mannschaftsverfolgung auf der Bahn. Im Sprint belegte sie Platz drei und im Teamsprint und im 500-Meter-Zeitfahren jeweils Platz vier.
2013 startete Paller, die bei der nationalen Straßenmeisterschaft der Juniorinnen Dritte geworden war, im Straßenrennen der Juniorinnen bei den Weltmeisterschaften in Florenz und belegte Rang 26. In dieser Disziplin wurde sie gemeinsam mit Gudrun Stock, Luisa Kattinger und Anna Knauer 2013 deutsche Junioren-Meisterin.
2013 startete Paller erstmals in der internationalen Elite und gewann gemeinsam mit Mieke Kröger, Stephanie Pohl und Gudrun Stock die Mannschaftsverfolgung beim Lauf des Bahnrad-Weltcups in Aguascalientes. Im Februar 2014 wurde sie als Ersatzfahrerin für die Bahnradsport-Weltmeisterschaften 2014 in Cali nominiert. 2016 errang sie bei den U23-Europameisterschaften die Bronzemedaille im Punktefahren.
Bei den Europameisterschaften im Jahr darauf wurde Tatjana Paller U23-Europameisterin im Punktefahren; gemeinsam mit Franziska Brauße, Gudrun Stock und Laura Süßemilch belegte sie in der Mannschaftsverfolgung Platz drei.
Skibergsteigen Seit 2020 ist Tatjana Paller als Skibergsteigerin aktiv. Im Dezember 2020 gab sie ihr Weltcup-Debüt in dieser Sportart. 2022 wurde sie in Schladming deutsche Meisterin in allen drei Disziplinen (Sprint, Vertikal, Individual). 2023 wiederholte sie die Deutsche Meisterschaft im Sprint. Bei der Europameisterschaft Sprint (Vall de Boí) 2022 erreichte sie Platz 4, im Weltcup 2022/23 wurde sie im Sprint 6. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 verpasste sie knapp die Medaille und belegte Platz 4 im Sprint.
Erfolge Radsport
2013 Bahnrad-Weltcup in Aguascalientes – Mannschaftsverfolgung (mit Mieke Kröger, Stephanie Pohl und Gudrun Stock) Deutsche Meisterin – Mannschaftsverfolgung (mit Luisa Kattinger, Anna Knauer und Gudrun Stock) 2014 Deutsche Meisterin – Mannschaftsverfolgung (mit Luisa Kattinger, Sabina Ossyra und Gudrun Stock) 2016 Deutsche Meisterin – Mannschaftsverfolgung (mit Sofie Mangertseder, Katja Breitenfellner und Laura Süßemilch) Europameisterschaft (U23) – Punktefahren 2017 Europameisterin (U23) – Punktefahren Europameisterschaft (U23) – Mannschaftsverfolgung (mit Franziska Brauße, Gudrun Stock und Laura Süßemilch) Deutsche Meisterin – Punktefahren, Mannschaftsverfolgung (mit Lisa Küllmer, Christina Koep und Gudrun Stock)
Skibergsteigen
2022 Deutsche Meisterin in allen drei Disziplinen Sprint, Vertikal, Individual 2023 Deutsche Meisterin im Sprint 2026 Platz 4 im Sprint, Olympische Winterspiele 2026
Berglauf
2024 1. beim Lauf auf die Bergiselschanze, Innsbruck, September 2024
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Radsportler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Meister (Radsport) Kategorie:Bahnradfahrer Kategorie:Skibergsteiger (Deutschland) Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2026 Kategorie:Sportsoldat (Bundeswehr) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1995 Kategorie:Frau