Diese Liste führt Burgen und Schlösser in Nordmähren auf und umfasst die Mährisch-Schlesische Region und die Olmützer Region. Sie ist Teil der Liste von Burgen und Schlössern in Tschechien. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es werden die tschechischen Namen verwendet und in Klammern die deutschen Namen angegeben.

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Mährisch-Schlesische Region (Moravskoslezský kraj) Name Ort Lage und Anmerkungen BildSchloss Bartošovice (Schloss Partschendorf)Bartošovice, Okres Nový Jičín (Partschendorf, Kreis Neutitschein)150px|zentriertSchloss Bílovec (Schloss Wagstadt)Bílovec, Okres Nový Jičín (Wagstadt, Kreis Neutitschein)bis 1945 Sitz der Freiherrn Sedlnitzky von Choltitz150px|zentriertSchloss BíláBílá bei Ostravice, Okres Frýdek-Místek (Ostrawitz, Kreis Friedek-Mistek)Jagdschloss und Sommerresidenz des Erzbischofs von Olmütz Franziskus von Sales, 1906 erbaut, heute als Gasthaus genutzt150px|zentriert Schloss Brantice (Schloss Bransdorf) Brantice bei Krnov, Okres Bruntál (Bransdorf bei Jägerndorf, Kreis Freudenthal)150px|zentriertSchloss Bruntál (Schloss Freudenthal)Bruntál (Freudenthal)Barockschloss, 1766 bis 1769 erbaut150px|zentriertSchloss Deštné (Schloss Dorfteschen)Jakartovice-Deštné, Okres Opava (Eckersdorf, OT Dorfteschen, Kreis Troppau)urspr. eine gotische Burg, 1727–1730 Umbau zum zweiflügeligen Schloss, seit 1761 im Besitz von Graf Renard, 1945 enteignetSchloss Fryštát (Schloss Freistadt)Karviná-Fryštát (Karwin, OT Freistadt)1792 erbaut im Empirestil durch die Familie Larisch-Mönnich150px|zentriertHrad Fürstenvalde (Burg Fürstenwalde)Vrbno pod Pradědem, Okres Bruntál (Würbenthal, Kreis Freudenthal)Burgruine auf dem Schlossberg (854 m), Ruinenreste nur bei wenig Gras im Spätherbst oder im Frühjahr sichtbarfehltSchloss FulnekFulnekunter den Besitzern sind die Grafen von Zierotin, von Würben und bis 1945 der Graf von Flandern, seit 2002 wieder in Privatbesitz, nun aufwendig renoviert150px|zentriertBurg Fulštejn (Burg Füllstein)Bohušov, Okres Bruntál (Füllstein, Kreis Freudenthal)100px|zentriertSchloss Hlavnice (Schloss Glomnitz)Hlavnice, Okres Opava (Glomnitz, Kreis Troppau)1792–1795 von Andreas Graf Renard als einfaches Landhaus errichtet, später zum Schloss im Empirestil umgebaut, siehe auch 150px|zentriertSchloss HnojníkHnojník, Okres Frýdek-Místek (Hnoinik, Kreis Friedek-Mistek)als Barockschloss im 18. Jh. von Joseph Kornhäusel erbaut, um 1850 Umbau im Empirestil150px|zentriertSchloss Hradec nad Moravicí (Schloss Grätz – Rotes Schloss)Hradec nad Moravicí, Okres Opava (Grätz, Kreis Troppau)Rotes Schloss150px|zentriertSchloss Hradec nad Moravicí (Schloss Grätz – Weißes Schloss)Hradec nad Moravicí, Okres Opava (Grätz, Kreis Troppau)Weißes Schloss150px|zentriertBurg Hukvaldy (Burg Hochwald)Hukvaldy, Okres Frýdek-Místek (Hochwald, Kreis Friedek-Mistek)Burgruine150px|zentriertSchloss Klimkovice (Schloss Königsberg)Klimkovice, Okres Ostrava-město (Königsberg, Kreis Mährisch Ostrau)Schloß ehemals mit Gutsbesitz, bis 1945 im Besitz des Grafen Wilczek150px|zentriertSchloss Kravaře (Schloss Krawarn)Kravaře (Deutsch Krawarn, Kreis Troppau)urspr. manieristischer Bau aus dem 17. Jh., 1721–1728 durch ein vierflügeliges Barockschloss ersetzt, Bauherr war Johann Rudolf Freiherr von Eichendorff150px|zentriertSchloss Jeseník (Schloss Deutsch Jaßnik)Jeseník nad Odrou, Okres Nový Jičín (Deutsch Jaßnik, Kreis Neutitschein)Gutshof mit Schloß und Park, unter den Besitzern waren die Grafen von Witten die bedeutendsten150px|zentriertSchloss Krnov (Schloss Jägerndorf)Krnov, Okres Bruntál (Jägerndorf, Kreis Freudenthal)errichtet unter Markgraf Georg von Mähren durch Hans Beheim, das Schloss diente als Residenz der Herzöge im Herzogtum Jägerndorf150px|zentriertSchloss Kunín (Schloss Kunewald)Kunín, Okres Nový Jičín (Kunewald, Kreis Neutitschein)Schloss Kunewald entstand 1726–1734 an der Stelle einer urspr. Burg nach Plänen des Wiener Architekten Johann Lucas von Hildebrandt, seit 1999 im Besitz der Gemeinde Kunín, umfangreiche Restaurierungsarbeiten, seit 2004 der Öffentlichkeit zugänglich150px|zentriertSchloss Litultovice (Schloss Leitersdorf)Litultovice, Okres Opava (Leitersdorf, Kreis Troppau)das Alte Schloss war eine Wasserburg, das Neue Schloss zu Beginn des 17. Jhs. im Renaissancestil errichtet150px|zentriertSchloss Nová Horka (Schloss Neuhübl)Nová Horka bei Studénka, Okres Nový Jičín (Neuhübl bei Stauding, Kreis Neutitschein)bis 1945 im Besitz der Grafen Vetter von der Lilie150px|zentriertSchloss Raduň (Schloss Radun)Raduň, Okres Opava (Radun, Kreis Troppau)urspr. mittelalterliche Burg wurde 1586 in ein Renaissanceschloss umgebaut, 1816–1822 unter Johann Larisch-Mönnich nach Entwürfen von K. J. Englisch im klassizistischen Stil umgebaut, 1832 kaufte die fürstliche Familie Blücher von Wahlstatt das Schloss und ließ die Türme und Giebel an der Westseite des Schlosses restaurieren100px|zentriertSchloss Sedlnice (Schloss Sedlnitz)Sedlnice, Okres Nový Jičín (Sedlnitz, Kreis Neutitschein)Landschloss ehemals mit Gutsbesitz, Sommerresidenz des Dichters Joseph von Eichendorff100px|zentriertBurg Šostýn (Burg Schauenstein)Kopřivnice, Okres Nový Jičín (Nesselsdorf, Kreis Neutitschein)Burg Schauenstein (auch Schawenstein, Scheibstein, Schornstein oder Schowenstayn genannt) ist eine gotische Burgruine100px|zentriertBurg Sovinec (Burg Eulenberg)Sovinec, Okres Bruntál (Eulenberg, Kreis Freudenthal)150px|zentriertSchloss Stará Ves nad Ondřejnicí (Schloss Altendorf)Stará Ves nad Ondřejnicí, Okres Ostrava-Město (Altendorf, Kreis Ostrau-Stadt)Schloss Altendorf wurde von 1565 bis 1578 errichtet, mit Sgraffito-Ornamenten versehen150px|zentriertBurg Starý Jičín (Burg Alt Titschein)Starý Jičín, Okres Nový Jičín (Alt Titschein, Kreis Neutitschein)Burgruine, ab 1996 rekonstruiert150px|zentriertBurg Štrálek (Burg Stralek)Štrálek bei Rýmařov, Okres Bruntál (Stralek bei Römerstadt, Kreis Freudenthal)Burgruine Stralek (auch Strolek)fehltStarý Zámek Studénka (Altes Schloss Stauding)Studénka, Okres Nový Jičín (Stauding, Kreis Neutitschein)urspr. eine Burg aus dem 14. Jh., 1567 in ein zweistöckiges Renaissanceschloss umgebaut150px|zentriertNový Zámek Studénka (Neues Schloss Stauding)Studénka, Okres Nový Jičín (Stauding, Kreis Neutitschein)neben dem alten Schloss im 18. Jh. errichtetes Barockschloss, das ein Waggonbau-Museum beherbergt150px|zentriertBurg Trůba (Burg StrahlenbergL. Hosák, R. Šrámek, Místní jména na Moravě a ve Slezsku I, Academia, Praha 1970, II, Academia, Praha 1980.)Štramberk, Okres Nový Jičín (Stramberg, auch Strahlenberg, Kreis Neutitschein)die Burg erstmals 1359 erwähnt, erbaut vom mährischen Markgrafen Johann Heinrich, Bruder von Kaiser Karl IV., ab 1783 verfiel die Burg100px|zentriertBurg Cvilín (Schellenburg)Úvalno, Okres Opava (Lobenstein, Kreis Troppau)Von 1031 bis 1049 zum Schutz gegen Polen auf einem alten Siedlungshügel errichtet, verfiel nach dem Dreißigjährigen Krieg100px|zentriertBurg Vartnov (Burg Wartnau, auch Wartenau)Úblo bei Úvalno, Okres Opava (Aubeln bei Lobenstein, Kreis Troppau)Burgruine150px|zentriertSchloss Velké Heraltice (Schloss Großherlitz)Velké Heraltice, Okres Opava (Großherlitz; auch Groß Herlitz, Kreis Troppau)das Renaissance-Schloss Velké Heraltice entstand Ende des 16. Jahrhunderts anstelle eines Kastells, um 1676 barock umgestaltet, um 1900 Anbau einer neugotischen Schlosskapelle150px|zentriertSchloss Velké Hoštice (Schloss Groß Hoschütz)Velké Hoštice, Okres Opava (Groß Hoschütz, Kreis Troppau)Barockschloss des mährisch-böhmischen Grafen Chorinsky von Ledske150px|zentriertBurg Vikštejn (Burg Wigstein)Vítkov, Okres Opava (Wigstadtl, Kreis Troppau)Ruine der Burg Vikštejn (deutsch Burg Wiegstein)150px|zentriertZamek Zábřeh (Schloss Zabrzech)Zábřeh nad Odrou, Okres Ostrava-Město (Zabrzech, auch Heinrichsdorf, Kreis Ostrau-Stadt)Schloss im Besitz der Olmützer Bischöfe150px|zentriertSchloss Žerotínský zámek (Schloss Zierotin) Nový Jičín (Neutitschein)Schloss im 16. Jh. von Johann von Pernstein erbaut, später an die Zierotins verkauft150px|zentriert

Olmützer Region (Olomoucký kraj) Name Ort Lage und Anmerkungen BildSchloss Bílá Lhota (Schloss Weißöhlhütten)Bílá Lhota, Okres Olomouc (Weißöhlhütten, Kreis Olmütz)urspr. Burg 1660–1669 umgebaut zum vierflügeligen Renaissance-Schloss, im 18. Jh. Umbau zum Barockschloss, Aufenthalt des Komponisten Conradin Kreutzer, bis 1945 im Besitz der Familie Riedl150px|zentriertSchloss Bílá Voda (Schloss Weißwasser)Bílá Voda, Okres Jeseník (Weißwasser, Kreis Freiwaldau)urspr. gotische Burg, 1507 Umbau zum Schloss, Sommerresidenz des Breslauer Bischofs Johann V. Thurzo, heute als psychiatrische Klinik genutzt150px|zentriertSchloss Bludov (Schloss Blauda)Bludov, Okres Šumperk (Blauda, Kreis Mährisch Schönberg)urspr. Burg zum Renaissance-Schloss umgebaut, später Barockschloss, seit 1710 bis heute im Besitz der Fam. Žerotín (Zierotin)150px|zentriertBurg Bouzov (Burg Busau)Bouzov bei Litovel, Okres Olomouc (Busau bei Littau, Kreis Olmütz)Renaissance-Schloss aus dem 16. Jh., Schäden im Dreißigjährigen Krieg, seit 1696 im Besitz des Deutschen Ritterordens, Umbau der Burg in den Jahren 1896–1901 nach den Plänen des Architekten Georg von Hauberrisser als Sommersitz für den damaligen Hochmeister Erzherzog Eugen von Österreich in historisierenden Formen150px|zentriertBurg Brníčko (Burgruine Brünnles)Brníčko bei Zábřeh, Okres Šumperk (Brünnles bei Hohenstadt, Kreis Mährisch Schönberg)Burgruine seit 1513150px|zentriertSchloss Čechy pod Kosířem (Schloss Tschech)Čechy pod Kosířem, Okres Prostějov (Tschech, Kreis Proßnitz in Mähren)Schloss aus dem 17. Jh., 1707–1716 im Besitz der Familie Liechtenstein, mit Atelierhaus des Malers Josef Mánes150px|zentriertBurg Edelštejn, Burg Leuchtenštejn, (Burg Koberštejn)Zlaté Hory, Okres Jeseník (Zuckmantel, Kreis Freiwaldau)Burgruinen Edelstein, Leuchtenstein auf der Bischofskoppe und Koberstein bei Zuckmantel100px|zentriertBurg Helfštýn, auch Helfštejn (Burg Helfenstein)Týn nad Bečvou, Okres Přerov (Thein, Kreis Prerau)teilrekonstruierte Ruine der Burg Helfenstein (auch Helfstein), über dem Tal der Bečva gelegen dominierte sie einst die Mährische Pforte, sie ist eine der größten Festungsanlagen Europas (mit vier Burghöfen, gewaltigen Mauern, Türmen, Zwinger, Palas und Burgschmiede)150px|zentriertSchloss HraniceHranice na Moravě (Mährisch Weißkirchen)Renaissanceschloss, heute mit überdachtem Innenhof als Rathaus genutzt150px|zentriertSchloss Hustopeče nad Bečvou (Schloss Hustopetsch)Hustopeče nad Bečvou Okres Přerov (Hustopetsch an der Betschwa, Kreis Prerau)Schloss Hustopetsch, der vierflügelige Renaissancebau ist ein Werk der norditalienischen Baumeister und Steinmetzen Peter Minikat Vlach, Rudolf Minikat Vlach und Daniel Tiante Vlach aus Lugano, erbaut zwischen 1580 und 1604 für Karl von Zierotin, 1945 als Besitz der Freiherren von Baillou enteignet, seit 2001 der Gemeinde Hustopeče nad Bečvou übertragen150px|zentriertSchloss Jánský Vrch (Schloss Johannesberg)Javorník, Okres Jeseník (Jauernig, Kreis Freiwaldau)bis 1945 Sommerresidenz der Breslauer Bischöfe150px|zentriertBurg Kaltenštejn (Burg Kaltenstein)Černá Voda, Okres Jeseník (Schwarzwasser, Kreis Freiwaldau)1505 erwarb der Breslauer Bischof Johannes V. Thurzo die Burg Kaltenstein, gegen den Willen seines Domkapitels gab er sie zum Abriss frei100px|zentriertSchloss Kolštejn (Schloss Kolstein oder Goldenstein)Branná, Okres Šumperk (Goldenstein, Kreis Mährisch Schönberg)Burgen-Komplex der Burgruine Kolštejn – Renaissancebau: obere Burg – Reste einer gotischen Burg (erstmals erwähnt 1325) mittlerer Renaissance-Palast von 1570 bis 1580 unterer Renaissance-Palast mit zweistöckigen Turm150px|zentriert Schloss Kunzov (Schloss Kunzhof)Hrabůvka bei Radíkov, Okres Přerov (Hainbuchen, auch Hrabuwka bei Radelsdorf, Kreis Prerau)Schloss Kunzhof, ein neogotischer Bau, 1907/08 errichtet als Residenz der Fabrikantenfamilie Anton Kunz aus Mährisch Weißkirchen, seit 2007 nationales Kulturdenkmal150px|zentriertBurg Mírov