Rudolf Kobs (* 17. Juni 1893 in Berlin; † 23. Januar 1978 in Dortmund) war ein deutscher Leichtathlet und Geräteturner.

Karriere Kobs startete als Leichtathlet für den Lübeckschen TV Berlin bei den Deutschen Meisterschaften 1919 und wurde Dritter im ZehnkampfLeichtathletik - Deutsche Meisterschaften (Zehnkampf - Herren) mit 739,23 Punkten. Später war er als Turner für den TV Vorwärts Breslau aktiv. Er war drei Mal erster Kreisfestsieger im Zwölfkampf. 1921 wurde er Meister im Gerätezehnkampf der DT Leipzig mit 184 Punkten, im volkstümlichen Zehnkampf der DT Nürnberg sowie im Zwölfkampf der DT Hannover. 1922 gewann er den Zwölfkampf bei den Deutschen Kampfspielen in Berlin. 1923 siegte er im Zwölfkampf im Rahmen des Deutschen Turnfests in München.Kurzer biografischer Eintrag auf Ansichtskartenrückseite Von 1923 bis 1924 war der Sportlehrer Olympiatrainer für das Gerätturnen in Finnland.

Er war der Großvater von Karsten Kobs.

Literatur Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der deutschen Leichtathletik 1898-1998. Leichtathletik-Fördergesellschaft, 1999, S. 236.

Weblinks Rudolf Kobs Biografie in: Hamburger Nachrichten vom 22. Dezember 1937.

Einzelnachweise

Kategorie:Turner (Deutschland) Kategorie:Mehrkämpfer (Deutschland) Kategorie:Sportler (Dortmund) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1893 Kategorie:Gestorben 1978 Kategorie:Mann