Deûlémont () ist eine französische Gemeinde im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde zählt Einwohner (Stand ) und gehört zum Arrondissement Lille und zum Kanton Armentières.

Geografie Das Gemeindegebiet von Deûlémont erstreckt sich über eine Fläche von 9,94 km². Deûlémont liegt am Ufer der Leie (frz. Lys), die hier Grenzfluss zwischen Belgien und Frankreich ist, 15 Kilometer nordwestlich der Innenstadt von Lille. Umgeben wird Deûlémont von den Nachbargemeinden Warneton im Norden, Comines im Nordosten, Quesnoy-sur-Deûle im Südosten, Frelinghien im Süden sowie Comines-Warneton (Belgien) im Nordwesten.

Etymologie und Geschichte Deûlémont wurde 1066 in der Gründungsurkunde der Abtei Saint-Pierre in Lille als „Doulesmons “ erstmals schriftlich erwähnt. Der ursprünglich flämische Ortsname bezieht sich auf die Lage des Ortes an der Mündung der Deûle in die Leie, woher sich auch die moderne niederländische Ortsbezeichnung Deulemonde ableitet.Un peu d’histoire… auf deulemont.fr, abgerufen am 16. Januar 2021 (französisch).GeneaWiki: 59173 – Deûlémont, Internetseite von GENEANET, Paris, abgerufen am 1. Januar 2014 (französisch).

Während des Ersten Weltkriegs wurde Deûlémont 1917 aufgrund der Kampfhandlungen zwischen Britischem und Deutschem Militär evakuiert und völlig zerstört.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2020Einwohner 898 866 951 1360 1368 1461 1606 1843

Literatur Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 1378–1382.

Weblinks

Offizielle Website der Bürgermeisterei von Deûlémont (französisch) Monuments historiques (Objekte) in Deûlémont in der Base Palissy des französischen Kultusministeriums

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Hauts-de-France Kategorie:Zerstört im Ersten Weltkrieg Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich) Kategorie:Ersterwähnung 1066