Ana Paula Rodrigues Belo (* 18. Oktober 1987 in São Luís) ist eine ehemalige brasilianische Handballspielerin, die dem Kader der brasilianischen Nationalmannschaft angehörte.
Karriere Im Verein Ana Paula Rodrigues Belo begann das Handballspielen im Jahre 2001 an einer brasilianischen Schule. Ab 2006 setzte die Rückraumspielerin ihre Karriere in Guarulhos fort., abgerufen am 31. Dezember 2013
Im Sommer 2007 unterschrieb sie einen Vertrag beim spanischen Verein BM Puertodulce Roquetas.teleprensa.com: Ana Paula Rodrigues, nuevo fichaje de BM Puertodulce Roquetas, abgerufen am 10. Juli 2019 Eine Saison später wurde Rodrigues Belo von BM Elche Mustang verpflichtet.teleprensa.com: Vícar Goya se enfrenta a BM Elche Mustang en el primer partido de temporada de la División de Honor Femenina de Balonmano "Liga ABF", abgerufen am 10. Juli 2019 Nachdem die Brasilianerin in der Saison 2008/09 mit 246 Toren einen maßgeblichen Anteil an der ersten Qualifikation am EHF-Pokal in Elches Vereinsgeschichte hatte, nahm sie der Ligakonkurrent Elda Prestigio unter Vertrag., abgerufen am 31. Dezember 2013 Mit Elda Prestigio stand sie 2010 im Finale des EHF-Pokals, scheiterte dort jedoch an der dänischen Mannschaft Randers HK.
Rodrigues Belo schloss sich im Sommer 2011 dem österreichischen Verein Hypo Niederösterreich an, der kurz zuvor mit dem brasilianischen Handballverband einen Kooperationsvertrag abschloss.www.noen.at: Hypo Niederösterreich tanzt Samba total, abgerufen am 10. September 2022 Mit Hypo gewann sie in jeder Spielzeit sowohl die österreichische Meisterschaft als auch den ÖHB-Cup. Ebenfalls sammelt sie jede Saison Spielpraxis in der EHF Champions League. In der EHF Champions League 2012/13 schied Hypo Niederösterreich nach der Vorrunde aus, qualifizierte sich jedoch für den laufenden Wettbewerb des Europapokals der Pokalsieger. Hier zog Hypo ins Finale ein und gewann das Endspiel gegen den französischen Verein Issy Paris Hand.
Im Sommer 2014 schloss sie sich dem rumänischen Erstligisten CSM Bukarest an.handball-world.com: , abgerufen am 5. Juli 2014 Mit CSM Bukarest gewann sie 2015 und 2016 die Meisterschaft, 2016 den rumänischen Pokal sowie 2016 die EHF Champions League.
Ab der Saison 2016/17 stand sie beim russischen Erstligisten GK Rostow am Don unter Vertrag., abgerufen am 21. August 2016 Mit Rostow gewann sie 2017 den EHF-Pokal sowie 2017 und 2018 die russische Meisterschaft. Im Januar 2020 wechselte sie zum französischen Erstligisten Chambray Touraine Handball.lanouvellerepublique.fr: Ana Paula Rodrigues, renfort de choix pour le CTHB, abgerufen am 27. April 2020
In der Saison 2021/22 lief sie erneut in Rumänien, diesmal für den rumänischen Erstligisten HC Dunărea Brăila, auf.prosport.ro: Ana Paula Rodrigues a semnat cu Dunărea Brăila un contract pe 2 ani. Brazilianca are în palmares titlul mondial și Liga Campionilor, abgerufen am 5. Juli 2021 Anschließend schloss sie sich dem Ligakonkurrenten SCM Craiova an.gds.ro: Devenim din ce în ce mai puternici! Ana Paula Rodrigues a semnat cu SCM Craiova, abgerufen am 7. Juni 2022
Zur Saison 2023/24 wechselte sie zum italienischen Erstligisten Handball Erice.blogsicilia.it: Nuovo doppio colpo per l’Handball Erice, Manojlovic e Rodrigues Belo, abgerufen am 31. August 2023
Ab dem Sommer 2024 stand sie beim spanischen Erstligisten Rocasa Gran Canaria unter Vertrag.marca.com: El Remudas ficha a la leyenda brasileña Ana Paula Rodrigues, abgerufen am 6. August 2024 Ihren bis 2026 laufenden Vertrag löste der Verein im Dezember 2024 nach einer Verletzung Rodrigues’ auf.balonmanoremudas.es, Acuerdo de Rescisión entre Ana Paula Rodrigues y el Rocasa Gran Canaria, 18. Dezember 2024, abgerufen am 2. Januar 2025
In der Nationalmannschaft Ana Paula Rodrigues Belo nahm mit der brasilianische Auswahl an den 16. Panamerikanischen Spielen in Guadalajara teil. Dort gewann sie die Goldmedaille und steuerte sechs Tore zum Finalsieg über Argentinien bei., abgerufen am 31. Dezember 2013 Weiterhin nahm die Brasilianerin an den Olympischen Spielen 2008 in Peking, den Olympischen Spielen 2012 in London, den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro sowie den Olympischen Spielen 2020 in Tokio teil.
Rodrigues Belo gehörte bei den Weltmeisterschaften 2009, 2011, 2013, 2015, 2017, 2019, 2021 und 2023 dem brasilianischen Aufgebot an.www.ihf.info: Cumulative Statistics WM 2009, abgerufen am 31. Dezember 2013www.ihf.info: Cumulative Statistics WM 2011, abgerufen am 31. Dezember 2013www.ihf.info: Cumulative Statistics WM 2013, abgerufen am 31. Dezember 2013ihf.info: 23th IHF Women’s World Championship 2017: Brazil, abgerufen am 31. Dezember 2023ihf.info: 24th IHF Women’s World Championship 2019: Brazil, abgerufen am 31. Dezember 2023ihf.info: 25th IHF Women’s World Championship 2021: Brazil, abgerufen am 31. Dezember 2023ihf.info: 26th IHF Women’s World Championship: Brazil, abgerufen am 31. Dezember 2023 Bei der WM 2013 in Serbien feierte sie den Gewinn des WM-Titels und belegte mit 39 Toren den neunten Rang in der Torschützenliste.ihf.info: GOALSCORERS (top 40), abgerufen am 31. Dezember 2013 Einen weiteren Titelgewinn verbuchte sie bei der Panamerikameisterschaft 2013, wo sie zusätzlich in das Allstar-Team gewählt wurde., abgerufen am 31. Dezember 2013 Bei der Panamerikameisterschaft 2017 gewann sie ebenfalls die Goldmedaille. 2021 gewann sie mit Brasilien die Süd- und mittelamerikanische Meisterschaft., abgerufen am 11. Oktober 2021handballargentina.org: Spielbericht Brasilien vs. Argentinien, abgerufen am 11. Oktober 2021 Ein Jahr später folgte die Goldmedaille bei den Südamerikaspielen.handball-world.news: Titel für Brasiliens Handballfrauen, Paraguay überrascht, abgerufen am 13. Oktober 2022 2023 gewann sie eine weitere Goldmedaille bei den Panamerikanischen Spielen., abgerufen am 30. Oktober 2023, abgerufen am 30. Oktober 2023
Weblinks
Porträt von Ana Paula Rodrigues Belo auf der Homepage von CSM București
Einzelnachweise
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