Raimundas Katilius (* 16. März 1947 Vilnius; † 4. April 2000 in Bad Kissingen) war ein litauischer Musikpädagoge, Geiger und Professor.

Leben 1964 absolvierte Katilius die Čiurlionis-Kunstschule als Schüler von Emilija Armonienė und Aleksandras Livontas, 1970 das Studium als Schüler von Igor Bezrodn und 1972 die Aspirantur am Moskauer Konservatorium. Von 1971 bis 1975 spielte er Geige in einem Streichquartett in Moskau. Ab 1975 lehrte er an der Musik- und Theaterakademie Litauens, ab 1989 als Professor.

Unter seinen rund 60 Schülern sind Leonidas Binderis, Jelena Alymova, Darius Dikšaitis, Martynas Švėgžda von Bekkeris u. a.

Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Antakalnis.

Er spielte mit den Pianisten Larisa Lobkova, Leonid Dorfman, Golda Vainberg-Tatz und Petras Geniušas. Er gab Konzerte mit dem Litauischen Nationalen Symphonieorchester und dem Lietuvos kamerinis orkestras.

Auszeichnungen 1981: Staatspreis der Litauischen Sozialistischen Sowjetrepublik 1995: Litauischer Nationalpreis für Kultur und Kunst 1998: Gediminas-Orden, 3. Stufe

Literatur Raimundas Katilius. Kulminacija tęsiasi. Milda Celiešiūtė, 2010.

Kategorie:Träger des litauischen Großfürst-Gediminas-Ordens Kategorie:Träger des Litauischen Nationalen Kultur- und Kunstpreises Kategorie:Träger des Staatspreises der Litauischen SSR Kategorie:Hochschullehrer (Musik- und Theaterakademie Litauens) Kategorie:Geiger Kategorie:Musiker (Vilnius) Kategorie:Litauer Kategorie:Geboren 1947 Kategorie:Gestorben 2000 Kategorie:Mann