Ana Eduarda Idalina Amorim-Taleska (* 23. September 1986 in Blumenau) ist eine ehemalige brasilianisch-ungarischehandball-world.news: Große Ehre für Handball-Legende, abgerufen am 26. März 2025 Handballspielerin, die dem Kader der brasilianischen Nationalmannschaft angehörte.

Karriere Im Verein Eduarda Amorim begann im Jahre 1998 das Handballspielen in ihrem Heimatort am Colégio Barão do Rio Branco. Ab 2002 lief die Rückraumspielerin für Metodista auf und schloss sich zwei Jahre später São Caetano an. Zum Jahreswechsel 2005/06 wechselte Amorim nach Europa, wo sie fortan für den mazedonischen Verein Kometal Gjorče Petrov Skopje auf Torejagd ging. Zum damaligen Zeitpunkt stand ebenfalls ihre ältere Schwester Ana Amorim bei Kometal Gjorče Petrov Skopje unter Vertrag., abgerufen am 26. März 2016 Mit dem Hauptstadtverein gewann sie in jeder Spielzeit sowohl die mazedonische Meisterschaft als auch den mazedonischen Pokal.

Als Kometal Skopje im Jahre 2009 in finanzielle Schwierigkeiten geriet, wechselte Eduarda Amorim zum ungarischen Spitzenverein Győri ETO KC., abgerufen am 27. Dezember 2013 Mit Győri ETO KC gewann sie 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2016, 2017, 2018 und 2019 die ungarische Meisterschaft sowie 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2018, 2019 und 2021 den ungarischen Pokal. Mit dem ungarischen Verein stand sie 2012 im Finale der EHF Champions League, scheiterte dort jedoch am montenegrinischen Klub ŽRK Budućnost Podgorica. Amorim erzielte in diesem Wettbewerb 75 Treffer und belegte den sechsten Rang in der Torschützenliste. 2013 erreichte die Brasilianerin mit ihrem Verein erneut das Endspiel, in dem Győri ETO KC seinen ersten europäischen Titel errang. 2014, 2017, 2018 und 2019 gewann sie ebenfalls die Champions League. Im Februar 2015 wurde sie zur Welthandballerin 2014 gewählt. Ab dem Sommer 2021 stand Amorim beim russischen Erstligisten GK Rostow am Don unter Vertrag., abgerufen am 15. Februar 2021 Im März 2022 wurde der Vertrag im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst,rostovhandball.com: Эдуарда Аморим покидает «Ростов-Дон», abgerufen am 30. März 2022 nachdem die EHF alle russischen Mannschaften vom internationalen Spielbetrieb ausgeschlossen hatte. Amorim schloss sich dem rumänischen Erstligisten CSM Bukarest an, mit dem sie den rumänischen Pokal gewann.csmbucuresti.ro: Eduarda Amorim a ajuns la București!, abgerufen am 10. April 2022 Nach der Saison 2021/22 beendete sie ihre Karriere.ge.globo.com: Duda Amorim 2022: aposentadoria das quadras, mãe e mestre, abgerufen am 5. März 2022

Amorims ehemaliger Verein Győri ETO KC vergibt ihr zu Ehren nicht mehr die Trikotnummer 18.

In der Nationalmannschaft Eduarda Amorim lief anfangs für die brasilianische Juniorinnen-Nationalmannschaft auf und wurde anschließend in den Kader der A-Nationalmannschaft aufgenommen. Mit der brasilianische Auswahl nahm sie an den 15. Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro sowie an den 16. Panamerikanischen Spielen in Guadalajara teil, wo sie jeweils die Goldmedaille gewann. Weiterhin nahm die Brasilianerin an den Olympischen Spielen 2008 in Peking, den Olympischen Spielen 2012 in London, den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro und an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio teil.

Eduarda Amorim gehörte bei den Weltmeisterschaften 2007, 2009, 2011, 2013, 2017 und 2019 dem brasilianischen Aufgebot an.www.ihf.info: Cumulative Statistics WM 2007, abgerufen am 27. Dezember 2013www.ihf.info: Cumulative Statistics WM 2009, abgerufen am 27. Dezember 2013www.ihf.info: Cumulative Statistics WM 2011, abgerufen am 27. Dezember 2013www.ihf.info: Cumulative Statistics WM 2013, abgerufen am 27. Dezember 2013 Bei der WM 2013 in Serbien feierte Amorim den Gewinn des WM-Titels und wurde zusätzlich zur wertvollsten Spielerin des Turniers gewählt., abgerufen am 27. Dezember 2013 Im November 2014 zog sich Amorim in einem Freundschaftsspiel der brasilianischen Mannschaft einen Kreuzbandriss zu, weshalb sie eine mehrmonatige Pause einlegen muss., abgerufen am 2. Dezember 2014 Bei der Panamerikameisterschaft 2017 gewann sie die Goldmedaille.

Auszeichnungen Welthandballerin 2014

Privates Amorim studierte Sportmanagement und nahm 2023 an einer Ausbildung der EHF zur Handballmanagerin teil.www.eurohandball.com, „AMORIM PREPARES FOR NEXT CAREER WITH HANDBALL MANAGER COURSE“, 17. Februar 2023, abgerufen am 19. Februar 2023 Im selben Jahr brachte sie eine Tochter zur Welt.24.hu: Megszületett az ETO egykori kézis csillagának kislánya, abgerufen am 23. Oktober 2023 Weiterhin gründete sie nach ihrem Karriereende eine Sportagentur. 2026 brachte sie ein weiteres Kind zur Welt.kisalfold.hu: Bővült az Audi ETO korábbi kiválóságának családja, abgerufen am 30. September 2026

Weblinks

Porträt von Eduarda Amorim auf der Homepage des brasilianischen Handballverbands

Einzelnachweise

Kategorie:Handballnationalspieler (Brasilien) Kategorie:Handballspieler (Győri ETO KC) Kategorie:Handballspieler (GK Rostow am Don) Kategorie:Handballspieler (CSM Bukarest) Kategorie:Olympiateilnehmer (Brasilien) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2008 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2012 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2020 Kategorie:Teilnehmer an den Panamerikanischen Spielen (Brasilien) Kategorie:Panamerikameister (Handball) Kategorie:Weltmeister (Handball) Kategorie:Ungarischer Meister (Handball) Kategorie:Mazedonischer Meister (Handball) Kategorie:Rückraumspieler Kategorie:Brasilianer Kategorie:Ungar Kategorie:Geboren 1986 Kategorie:Frau