miniatur|250px|Kirchturm St. Willibrord in Teveren Die Kirche St. Willibrord hat ihren Standort im Ortsteil Teveren in der Stadt Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen. Sie steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz.Denkmalliste Geilenkirchen Nr. 6, Eintrag: 20. Januar 1983
Lage Die dreischiffige Kirche steht im nördlichen Bereich des Ortes. In unmittelbarer Nähe der Kirche steht das denkmalgeschützte Pfarrhaus aus dem Jahre 1781.
Geschichte Wegen Einsturzgefahr musste die Kirche aus dem 15. Jahrhundert abgebrochen werden. Der Turm war davon nicht betroffen, wurde jedoch in den Neubau mit einbezogen. 1864 beauftragte die Gemeinde den Bauinspektor Robert Ferdinand Cremer aus Aachen mit dem Bau einer neuen Kirche, die 1868/69 errichtet wurde. 1937/38 ließ man das Innere der Kirche durch den Maler Ernst Jansen-Winkeln aus Mönchengladbach ausmalen. 1980 wurde aus der Kommunionbank der Zelebrationsaltar erstellt. Nach Freilegung der ursprünglichen Ausmalung der Bauzeit, wurde diese 1988/89 durch die Fa. Willi Sevenich aus Aachen restauriert.
Im Zuge der Pfarrgemeindereformen im Bistum Aachen wurde die ehemals eigenständige katholische Pfarrgemeinde in die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Bonifatius Geilenkirchen eingegliedert in der alle 11 Pfarreien des Stadtgebietes zusammengefasst waren. Die Gemeinschaft von Gemeinden wurde 2025 aufgelöst. Die 11 Pfarreien bilden nun den Pastoralen Raum Geilenkirchen, einen von insgesamt 44 Räumen im Bistum Aachen.Pastorale Räume im Bistum Aachen, Newsletter des Bistums Aachen vom 23. Mai 2024
Architektur Die Kirche ist eine kreuzrippengewölbte, dreischiffige Backstein-Halle, mit vier Jochen, einem Chorjoch sowie einem fünfseitig geschlossenen Chor. Rechts und links vom Chor befinden sich Sakristeien. Der Kirche vorgebaut ist ein dreigeschossiger Westturm mit achtseitigem, in halber Höhe gebrochenem Helm.
Ausstattung Die Orgel mit 15 Registern und mechanischer Traktur aus dem Jahre 1870 wurde von der Fa. Wendt & Heinrichs aus Haaren gebaut. Im Kirchturm befinden sich Glocken aus den Jahren 1790 und 1953. Hochaltar, zwei Nebenaltäre, Taufstein aus 1655 in Blaustein, mehrere Heiligenfiguren aus Holz. BuntverglasungGeilenkirchen-Teveren, Kath. Kirche St. Willibrord. auf der Webseite der Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e. V.
Literatur Dritte Ausgabe 1994: Handbuch des Bistums Aachen ISBN 3-87448-172-7 Band Acht 1904: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz von Paul Clemen
Weblinks
Denkmaleintrag der Kirche St. Willibrord Glockengeläut der Kirche St. Willibrord (Teveren)
Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude in Geilenkirchen Kategorie:Erbaut in den 1860er Jahren Kategorie:Pfarrkirche des Bistums Aachen Kategorie:Willibrordkirche Kategorie:Baudenkmal in Geilenkirchen Kategorie:Neuromanisches Bauwerk in Nordrhein-Westfalen Kategorie:Neuromanisches Kirchengebäude Kategorie:Pastoraler Raum Geilenkirchen