Fischerbach ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ortenaukreis. mini|Kirche St. Michael in Fischerbach mini|Fischerbach, Ortsmitte, Gasthaus Engel mini|Fischerbach, Bushaltestelle Fischerbach Dorf
Geografie Geografische Lage Der staatlich anerkannte Erholungsort („Sonnenterrasse im mittleren Kinzigtal“) Fischerbach liegt im mittleren Schwarzwald im Kinzigtal in ruhiger Lage etwas abseits der Bundesstraße 33. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der Kinzig in 220 Meter Höhe die bewaldeten Hänge hinauf bis zum Gipfel des Brandenkopfs in . Fast zwei Drittel der Gemarkung besteht aus Wald.
Nachbargemeinden Die Gemeinde grenzt im Norden an Oberharmersbach, im Osten an die Stadt Hausach, im Süden und Westen an die Stadt Haslach im Kinzigtal und im Nordwesten an die Stadt Zell am Harmersbach.
Gemeindegliederung Zur Gemeinde Fischerbach gehören die Dörfer Fischerbach, Eschau, Eschbach und Weiler, der Gemeindeteil Turm, die Zinken Andersbach, Ellengrund, Hinterbutzenberg, Hintertal, Mitteltal, Vorderbutzenberg und Vordertal, der Weiler Hirlinsgrund und die Höfe Bergeck, Elmlisgraben, Epplinsberg, Habersberg, Holzberg, Karfunkelstadt, Kostberg, Nill(höfe), Obergeistacker, Oberrechtgraben, Schiedenberg, Steinmauern, Untergeistacker, Unterrechtgraben, Vogelberg und Waldstein.Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 330–331.
Geschichte Fischerbach wurde erstmals 1139 in einer Schenkungsurkunde der Herren von Wolfach an das Kloster Alpirsbach erwähnt. Das Dorf gehörte zu Teilen zum Kloster Gengenbach und der Herren von Wolfach, kam später zur Grafschaft Fürstenberg. 1806 wurde Fischerbach badisch. Dort gehörte der Ort lange zum Landkreis Wolfach, mit dem er 1973 im neugebildeten Ortenaukreis aufging.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wanderte fast 15 Prozent der Bevölkerung nach Nordamerika aus. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Fischerbach am 21. April 1945 von französischen und marokkanischen Soldaten eingenommen.https://www.fischerbach.de/de/Unser-Fischerbach/Das-ist-Fischerbach/Geschichte-in-Wort-und-Bild
Siehe auch: Burg Fischerbach, Fischerbacher Turm, Burg Waldstein und Burg Weiler
Demographie Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg.
Jahr Einwohner 1834 949 1871 987 1880 991 1885 992 1890 984 1900 945 1910 944 1925 957 1933 939 1939 902 1950 960 1956 959 1961 1.016 1966 1.053 Jahr Einwohner 27. Mai 1970 1.264 31. Dezember 1975 1.529 31. Dezember 1980 1.544 1985 1.547 31. Dezember 1990 1.576 31. Dezember 1995 1.649 31. Dezember 2000 1.652 31. Dezember 2005 1.705 31. Dezember 2010 1.74109. Mai 2011 1.688 31. Dezember 2015 1.739 31. Dezember 2020 1.766
Politik
Verwaltungsgemeinschaft Die Gemeinde gehört der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Haslach im Kinzigtal an.
Gemeinderat Der Gemeinderat in Fischerbach hat 10 Mitglieder. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzender. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 wurde in Mehrheitswahl aus einer Einheitsliste durchgeführt. Mehrheitswahl findet statt, wenn nur ein Wahlvorschlag eingereicht wird.
Bürgermeister 1946–1964: Johann Eble 1964–1984: Alfred Bächle 1984–2001: Eugen Matt 2001–2016: Armin Schwarz seit 2017: Thomas Schneider (CDU)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Religionen Seit der Dekanatsreform am 1. Januar 2008 gehört Fischerbach und die St. Michael-Kirche zum Dekanat Offenburg-Kinzigtal und gehört zudem zur Seelsorgeeinheit Haslach.
Wirtschaft und Infrastruktur
Bildung In Fischerbach gibt es eine Grundschule und einen Kindergarten.
Ehrenbürger Fritz Ullmann (1916–2011), Unternehmer und Mäzen, Gründer der Firma uma Schreibgeräte
Einzelnachweise
Literatur Gemeinde Fischerbach (Hrsg.): Fischerbach. Eine Ortsgeschichte in Wort und Bild. 1989.
Weblinks
Internetauftritt Fischerbach
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Kategorie:Ersterwähnung 1139 Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Baden-Württemberg Kategorie:Ort an der Kinzig (Rhein)