mini|Hermann Kauffmann und Georg Haeselich (sitzend) in Kauffmanns Atelier in München (1830) mini|Grabmalplatten der Graphiker und Maler auf dem Althamburgischen Gedächtnisfriedhof des Ohlsdorfer Friedhofs

Georg Haeselich, auch Johann Georg Haeselich oder Haselick (* 30. August 1806 in Hamburg; † 6. Dezember 1894 ebenda), war ein deutscher Maler der Hamburger Schule, Amtsmaler und Lithograph, der 1842 von dem Großen Brand betroffen war, Genrebilder schuf und sich als Marinemaler betätigte.(Öffentliche) Unterstützungsbehörde (für die Abgebrannten) von 1842 S. 65, abgerufen am 22. Dezember 2013, abgerufen am 4. Januar 2014

Ausbildung Während seiner Ausbildung bei Gerdt Hardorff d.Ä übte er sich gemeinsam mit Hermann Kauffmann in Naturstudien,Naturstudien ab 1824, abgerufen am 22. Dezember 2013 um anschließend seine Studien an den Akademien in Berlin und Dresden fortzusetzen. 1828 ging er nach München und schrieb sich als Student der Genre-Malerey an der Akademie der Bildenden Künste München ein. In München, wo er bis 1836 blieb, wurde er Mitglied der Hamburger Künstlerkolonie. Auf Reisen ins bayerische Hochgebirge sowie nach Tirol und Innsbruck fand er Motiver seiner später bekannten Bilder. Nach seiner Rückkehr in seine Heimatstadt widmete er sich den Landschaften um Hamburg, insbesondere in Holstein.

Er war Mitglied des Hamburger Künstlervereins von 1832 und ist im Künstler-Vereinsbild von Günther Gensler 1840 mit weiteren Hamburger Künstlern verewigt.

Für das Jahr 1847 ist er in Hamburg als Haeselich, Georg, Maler, St. Georg, Alstertwiete no 11 nachgewiesen.Adressbuch Hamburg 1847, abgerufen am 22. Dezember 2013

Auf dem Ohlsdorfer Friedhof, im Bereich des Althamburgischen Gedächtnisfriedhofs, nahe dem Haupteingang des Friedhofs wird auf dem Doppel-Sammelgrabmal der Graphiker und Maler unter anderen an Georg Haeselich erinnert, dessen Name auf der rechten Maler-Grabplatte steht.

Werke 1831: Hochgebirgstal mit Kirche, Öl auf Leinwand, 50 × 62 cm. Jürgen und Maria Elisabeth Rasmus Stiftung, Hamburg 1841: Gut Grabau 1845: In der Heide, Ölgemälde 31 × 37 cm, Hamburger Kunsthalle, Inv. Nr. 3191Catherine Johnston: Baltic Light: Early Open-air Painting in Denmark and North Germany. Yale University Press 1999, ISBN 978-0-300-08166-4, S. 140, Nr. 62 1847: Holsteinischer See, Mondschein um 1850: Weites Alpental in Ölgemälde (41,5 × 58 cm und unten links signiert) , abgerufen am 22. Dezember 2013 1853: Bauernhof am See (41 × 58,5 cm und rechts unten signiert) Am Alsterlauf ausgeführt als Ölgemälde (42 × 43 cm) Holsteinische Landschaft (40,5 × 57,5 cm und signiert.), abgerufen am 22. Dezember 2013

Auktionen 1926: Pferd. Blei (15 cm × 17 cm) von 1830, Aufruf durch Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus in Berlin am 16. November 1926 1926: Zaunstudie. Feder, von 1829, zusammen 4 Blätter, Aufruf durch Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus in Berlin am 16. November 1926Rudolph Lepke's Kuns-Auctions-Haus

Ausstellungen 1909: Ausstellung des Hamburger Künstlervereins mit seinen Werken, abgerufen am 22. Dezember 2013 2019: Hamburger Schule – Das 19. Jahrhundert neu entdeckt (12. April bis 14. Juli), Hamburger Kunsthalle

Literatur Birte Abel-Danlowski: Das Naturvorbild bei Johann Georg Haeselich <1806-1894>. Univ., Magisterarbeit – Hamburg 1997

Weblinks

Georg Haeelich in der Hamburger Kunsthalle Sammlung Online

Einzelnachweise

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