Reißleine bezeichnet unterschiedliche Vorrichtungen:
Rotes Betätigungsorgan eines Reißleinenschalters der Sicherheitstechnik, typisch um Maschinen und Anlagen aus der Entfernung und längs einer Strecke notfalls anzuhalten.
Auslösegriff samt kurzem Seil für die händische Einleitung der Öffnung der Packung eines Fallschirms, die danach durch die Luftanströmung im Freifall bis zur Öffnung der Kappe des Hauptschirms fortschreitet
kurze Leine am Fallschirmpaket, die per Karabinerhaken an einer deckennahen Halterung im Flugzeug eingehängt wird, um rasch nach dem Aussteigen eines Fallschirmspringers zuverlässig die Öffnung des Fallschirmpakets einzuleiten.
Leine (oder die gesamte Vorrichtung) vom Korb zur Reißvorrichtung mit Reißbahn in der Hülle eines Aerostaten (= Gas- oder Heißluftballon) zum raschen Entlassen des Traggases, etwa nach einer Landung bei Wind
Sensor, um das Abgehen einer Mure, eines Erdrutsches zu detektieren
Reißleine in einer Redensart:
„die Reißleine ziehen“ meint Agieren mit dem Ziel, eine bedrohliche oder schädliche Entwicklung zu bremsen oder zu stoppen.
Siehe auch
Notsignalleine zum Notrufschalter, insbesondere einer Behindertentoilette Gespannte Abreisskunststofffolie um eine am Ölbrenner eines Heizkessels austretende Flamme zu detektieren Klingelleine in einem Straßenbahnwagen, horizontal durch mehrere Halteösen laufend, zur Signalisation von Haltewunsch Kommunikationsleine, ehemals außen längs einem Zug zum händischen Geben eines Notsignals
Kategorie:Sicherheitstechnik Kategorie:Fallschirmsport Kategorie:Gasballone Kategorie:Redewendung