mini|Der Ansitz Lindenburg von der Bozner Wassermauer aus betrachtet (Südwestansicht) Der Ansitz Lindenburg ist ein von Weingärten umgebenes Haus im Dorf in Bozen. Er befindet sich in der Runkelsteiner Straße und steht seit 1977 unter Denkmalschutz.

Die Örtlichkeit wurde erstmals 1237 als «ad Campille apud Linte» erwähnt.Hans von Voltelini: Die Südtiroler Notariats-Imbreviaturen des dreizehnten Jahrhunderts, T. 1. (= Acta Tirolensia. Band 2), Innsbruck 1899, S. 316, Nr. 767a. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde es von der Tiroler Adelsfamilie Goldegg erworben und zum Ansitz umgebaut. Die Goldegg waren seit 1524 in der Tiroler Adelsmatrikel eingetragen und verwendeten fortan das Prädikat zu Lindenburg. 1818 verkauften sie das Haus, das 1896/97 von Stadtbaumeister Johann Bittner im Auftrag der Familie von Hepperger in historisierender Form umgestaltet wurde.Josef Weingartner: Die Kunstdenkmäler Bolzanos. Österreichische Verlagsgesellschaft, Wien/Augsburg 1926, S. 173.

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Einzelnachweise

Kategorie:Baudenkmal in Bozen Kategorie:Wohngebäude in Bozen Kategorie:Ersterwähnung 1237 Lindenburg