Der Gerhard-Hess-Preis (vereinzelt auch Gerhard-Hess-Förderpreis) war eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von 1988 bis 2000 jährlich vergebene Auszeichnung für junge Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des Gerhard-Hess-Programmes. Der Preis ist nach Gerhard Hess, dem Präsidenten der DFG von 1955 bis 1964, benannt und war mit bis zu 200.000 DM jährlich für zwei Jahre mit Option auf Verlängerung um drei weitere Jahre dotiert. Im Jahr 2001 wurde das Programm in das Emmy-Noether-Programm integriert, da beide weitgehend identisch waren.

Der Preis wurde nur an Personen vergeben, die sich auf den Preis beworben hatten und zu diesem Zeitpunkt maximal 33 Jahre alt waren. Eine Promotion mit nachfolgender bedeutender Leistung, idealerweise mit Habilitation, war Voraussetzung.

Preisträger 1989: Wiltrud Richter, Gudrun Rappold 1990: Markus Antonietti, Diethard Tautz, Martin Lohse 1992: Peter Rieckmann, Hans-Christian Günther 1993: Onur Güntürkün, Christian Klämbt, Michael Böhm 1994: Jochen Feldmann, Günter Ziegler 1995: Uwe Glatzel, Hans Keppler, Christian Leitz, Matthias Lesch 1996: Jutta Gärtner, Michael Weller, Sebastian Suerbaum 1997: Walter Leitner, Frauke Kraas, Horst Biermann, Michael Baumann 1998: Marius Grundmann, Lutz H. Gade, Jörg Schulz, Ulf Müller-Ladner, Stephan Schiller 1999: Mark Häberlein, Volker Leppin, Utz Fischer, Albert Jeltsch, Helge Lumbsch, Marie Roskrow, Reinhold Egger, Jürgen Janek, Ansgar Jüngel, Uwe Manthe, Harald Schwalbe 2000: Martin Wallraff, Dirk Busch, Dieter Willbold, Andreas Gansäuer, Katharina Habermann, Ulrich Schollwöck, Jürgen Smet, Joachim Spatz, Karsten Weihe (38 Anträge, neun bewilligt) Jahr unbekannt: Harald Clahsen, Thomas Scheper

Weblinks Gerhard Hess-Förderpreise für junge Wissenschaftler, 29. Januar 1999 Förderpreise im Gerhard Hess-Programm vergeben, 28. Januar 2000

Einzelnachweise

Kategorie:Auszeichnung der Deutschen Forschungsgemeinschaft Kategorie:Erstverleihung 1988