Saint-Fuscien (picardisch: Saint-Fuschien) ist eine nordfranzösische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Somme in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde liegt im Arrondissement Amiens, ist Mitglied im Gemeindeverband Amiens Métropole und gehört zum Kanton Amiens-6.
Die Gemeinde erhielt 2023 die Auszeichnung „Zwei Blumen“, die vom Conseil national des villes et villages fleuris (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.
Geographie Die Gemeinde liegt im Amiénois rund sieben Kilometer südlich von Amiens. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über die Autoroute A29 hinaus bis zum Rand von Amiens; eine Anschlussstelle liegt auf dem Gemeindegebiet. Zu Saint-Fuscien gehören die Weiler Le Petit-Many, Petit-Cagny und die Résidence Véronique.
Umgeben wird Saint-Fuscien von den sieben Nachbargemeinden:
Geschichte Die mittelalterliche Geschichte ist eng mit der Abtei Saint-Fuscien verknüpft.
Im Deutsch-Französischen Krieg fanden im November 1870 heftige Kämpfe statt. Auch im Ersten Weltkrieg kam es zu Kämpfen und der Ort wurde teilweise zerstört. Auch im Juni 1940 erlitt die Gemeinde Schäden. Von 1899 bis 1935 hatte Saint-Fuscien einen Flugplatz.
Einwohner Entwicklung der Einwohnerzahl 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2020 363 431 687 1026 1031 966 874 992 1355
Verwaltung Bürgermeister (maire) ist seit 2020 Henri-Paul Fin.
Gemeindepartnerschaft Bessenbach, Deutschland (gemeinsam mit Dury und Sains-en-Amiénois), seit 1985
Sehenswürdigkeiten mini|Pfarrkirche Saint-Fuscien nach dem Wiederaufbau
Ab 1879 neu errichtete und 2005 abgebrannte neuromanische Pfarrkirche Saint-Fuscien (Wiederaufbau 2008 abgeschlossen), mit Ausstattung von Jean Alluard (Skulpturen), Alain Mongrenier und Claude Barre (Glasfenster).
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Hauts-de-France