mini|hochkant|Philipp Keel auf der Frankfurter Buchmesse (2022) Philipp Keel (* 16. Juli 1968 in Zürich, heimatberechtigt ebenda) ist ein Schweizer Künstler, Autor, Filmemacher und Verleger.

Biografisches Philipp Keel wurde als Sohn des Verlegers Daniel Keel (1930–2011) und seiner Frau, der deutschen Malerin Anna Keel, geb. Diekmann (1940–2010), in Zürich geboren. Er studierte Klavier am Berklee College of Music in Boston und Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Er lebte in Los Angeles und arbeitete dort als Künstler, Autor und Regisseur. Seine Buchreihen All About Me und Keel’s Simple Diary erreichten bis heute eine Gesamtauflage von rund 4 Millionen Exemplaren und machten ihn weltweit bekannt.Getting to Know Me, in: New York Times Magazine, 1. Februar 1998.Fragen ohne Antwort, in: Vogue, Februar 2014.4 Fragen von und an Philipp Keel, in: Elle, Februar 2014. Sein Fotoband Color prägte einen neuen fotografischen Stil, der dem Alltäglichen eine andere Dimension gibt.

2012 trat Philipp Keel die Nachfolge seines Vaters als Verleger von Diogenes an und gründete 2016 Diogenes Entertainment, für die er internationale Film- und Fernsehprojekte produziert.Jana Gioia Baurmann: „Wenn die Leute so blöd sind…“, in: Die Zeit. 2. August 2018.Florence Vuichard: Im Namen des Buches, in: BILANZ, 6. Mai 2016.Christian Mayer: Philipp Keel über Neugier, in: Süddeutsche Zeitung: 7./8. Dezember 2013. Seit 2019 ist er alleiniger Eigentümer der Diogenes Verlag AG.Sandra Kegel: Um jeden noch so hohen Preis, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Oktober 2019. Er erhielt für seine Arbeit als Verleger 2022 den ›Premio Enrico Filippini‹.https://eventiletterari.swiss/de/eventiletterari/festival/Premio-Enrico-Filippini.html, abgerufen am 23. März 2022.

Mit Zeichnungen und Bildern von Diogenes-Künstlern aus der ›Sammlung Jakob und Philipp Keel‹ initiiert Philipp Keel Museumsausstellungen.

Er lebt und arbeitet in Zürich.

Werk Das künstlerische Werk von Philipp Keel umfasst Fotografien, Zeichnungen, Aquarelle, Ölbilder und Siebdrucke. Seine Kunst wird in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt und ist in vielen Sammlungen vertreten.

Seine künstlerische Arbeit ist inspiriert von David Hockney, Saul Steinberg, Henri Matisse, Tomi Ungerer, Irving Penn, Giorgio Morandi, Diego Velázquez, Richard Avedon und Saul Leiter. Auch die Kunst seiner Mutter Anna Keel, die Malerin und Zeichnerin war, hat ihn stark geprägt.

Einzelausstellungen (Auswahl) Below the Surface, In The Pink, Loulé, 2024 Coincidences, Griesbach, Berlin, 2023 In Other Words, Bildhalle, Zurich, 15.12.22 - 26.02.23Philipp Keel - In Other Words Abgerufen am 20. Dezember 2024 (deutsch). Last Summer, Bildhalle, Zurich, 2019LAST SUMMER - PHILIPP KEEL Abgerufen am 24. Januar 2025 (englisch). Reasons and Seasons, Villa Flor, S-chanf, 2018 Paintings, Drawings and Photographs, Apalazzogallery, Brescia, 2018 Splash, Bildhalle, Zürich, 2017 State of Mind, Villa Flor, S-chanf, 2014 Splash, Camera Work, Berlin, 2013 Tokyo Photo 5, Tokio, 2013 AISA – Images of an Imaginary Continent, Galerie Judin, Zürich, 2005 Paintings, Sculptures & Photography, Charim Galerie, Vienna, 2003 Color, Ruth Bachofner Gallery, Santa Monica, 2002 Imbue Prints, Galerie Zur Stockeregg & Art 32 Basel, Zürich, 2001

Gruppenausstellungen (Auswahl) Fernweh, Bildhalle Zürich, 2020 Fly Me to the Moon, Kunsthaus Zürich, 2019 Photography on a Postcard, Photo London, 2019 People at Art, Centre de la Photographie, Art Genève, 2017 Empire II, 57. Biennale Venedig, 2017 Photo Shanghai, 2014 Paris Photo, 2013 People and Places with No Name, Ace Gallery, Los Angeles, 2002 California Dreaming, Libera Accademia di Belle Arti, Brescia, 2002 Details, Faces & Abstracts, DJR International Art, New York, 2001 L.A. Nude 5, Photo Impact, Los Angeles, 2000

Publikationen (Auswahl) Last Summer, Steidl 2021 Apalazzo Gazzetta, Apalazzogallery 2018 Splash, Steidl 2015 State of Mind, Nieves 2014 Keel’s Simple Diary, volume two, Taschen 2011 Keel’s Simple Diary, volume one, Taschen 2009 AISA – Images from an Imaginary Continent, Edition Judin 2005 Color, Steidl 2003 All About Us, Broadway Books 2000 Look at Me, Edition Stemmle / Abrams Books 1999 All About Me, Broadway Books 1998

Weblinks

Philipp Keel über seine Arbeit www.philippkeel.com www.diogenes.ch

Einzelnachweise

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