Chambilly ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Saône-et-Loire in der Region Bourgogne-Franche-Comté.
Lage Chambilly liegt auf dem Westufer der Loire gegenüber dem Ort Marcigny in einer Höhe von etwa 250 Metern ü. d. M. in der alten Kulturlandschaft des Brionnais. Der Ort befindet sich etwa 25 Kilometer (Fahrtstrecke) südwestlich von Paray-le-Monial bzw. etwa 33 Kilometer nördlich von Roanne. An der nördlichen Gemeindegrenze verläuft der Loire-Zufluss Urbise. Das Gemeindegebiet wird auch vom Schifffahrtskanal Canal de Roanne à Digoin durchquert. Die sehenswerten Orte Anzy-le-Duc, Semur-en-Brionnais, Iguerande, Montceaux-l’Étoile und Saint-Julien-de-Jonzy liegen allesamt im Umkreis von etwa 15 Kilometern; Charlieu liegt etwa 24 Kilometer südöstlich.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2016 2022Einwohner 637 729 661 600 516 497 518 506 512 471 Quelle: Cassini und INSEE Im 19. Jahrhundert hatte der Ort zeitweise mehr als 1.000 Einwohner. Die Reblauskrise und die Mechanisierung der Landwirtschaft sorgten seitdem für einen deutlichen Bevölkerungsrückgang.
Wirtschaft Die hügelige Umgebung von Chambilly war stets landwirtschaftlich geprägt, wobei bis ins 19. Jahrhundert hinein auch Weinbau betrieben wurde. Inzwischen spielt die Zucht von Charolais-Rindern eine große Rolle. Der Ort selbst blieb bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein das Handwerks-, Handels- und Dienstleistungszentrum für die Weiler und Einzelgehöfte der Umgebung.
Sehenswürdigkeiten Die Pfarrkirche Saint-Didier ist ein dreischiffiger, aus Bruchsteinen errichteter Bau des 16. Jahrhunderts mit einem vorgebauten Turm aus dem 19. Jahrhundert.
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