mini|Siechenkapelle in Geislingen an der Steige Die im Spätmittelalter errichtete Siechenkapelle in Geislingen an der Steige, einer Stadt im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg (Deutschland), ist ein geschütztes Baudenkmal. Die Kapelle wurde von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zum „Denkmal des Monats Januar 2013“ ernannt.

Geschichte mini|hochkant|Westportal Die Siechenkapelle ist der Rest eines 1398 erstmals erwähnten Siechenhauses, das 1811 abgebrochen wurde. Die Kapelle sollte im Jahre 1993 vom damaligen Eigentümer, der Bundesrepublik Deutschland, abgebrochen werden. Durch die Initiative des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen und ein Verwaltungsgerichtsverfahren konnte dies verhindert werden. Die Stadt Geislingen erwarb daraufhin die Kapelle für den symbolischen Betrag von einer D-Mark.

Beschreibung Die Kapelle ist ein spätgotischer Saalbau mit Wandmalereien, die den Passionszyklus, das Jüngstes Gericht sowie die Auferstehung Jesu Christi darstellen. Auf dem massiven Erdgeschoss steht das Dachgeschoss in Fachwerkbauweise. Die Kapelle wird von einem Satteldach gedeckt.

Literatur Denkmalstiftung Baden-Württemberg (Hrsg.): Denkmalstimme Nr. 3/2015, S. 9. Denkmalstiftung Baden-Württemberg (Hrsg.): Denkmalstimme Nr. 2/2016, S. 5–6 online, PDF.

Weblinks

Denkmalstiftung Baden-Württemberg: Beschreibung als Denkmal des Monats

Kapelle Kategorie:Kulturdenkmal in Geislingen an der Steige Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Göppingen Geislingen an der Steige Geislingen Geislingen Siechenkapelle Geislingen an der Steige Kategorie:Gotisches Bauwerk im Landkreis Göppingen Kategorie:Sakralbau auf der Schwäbischen Alb Kategorie:Kirchengebäude in Europa