Arthur Felix Nortmann, auch unter Artur Nortmann geführt (* 30. Mai 1905Filmarchiv Kay Weniger. in Charlottenburg; † 24. Mai 1963 in Berlin) war ein deutscher Maler und Filmarchitekt.

Leben Nortmann, ein Sohn des Schlossers Alexander Nortmann und seiner Frau Auguste Furkert,Landesarchiv Berlin, Geburtsregister Standesamt Charlottenburg III, Nr. 858/1905 (online auf Ancestry.com, kostenpflichtig). besuchte die Volksschule und erhielt anschließend eine Ausbildung zum Maler. Diesen Beruf übte er ab 1922 aus, seit 1924 auch beim Film. Abgesehen von einer vereinzelten Arbeit als Zuarbeiter für Julius von Borsody bei einem Film von 1930 konnte Nortmann erst während des Zweiten Weltkriegs regelmäßig als Filmarchitekt wirken. Seine erste Arbeit war 1940 die eines Ausstatters beim Ohm Krüger-Propagandafilm, anschließend arbeitete er meist mit berühmteren Kollegen wie Hermann Warm zusammen.

Nach dem Ende seiner Tätigkeit beim Film machte er sich um das Werk von George Grosz verdient und wurde als dessen Nachlassverwalter bestellt.Alexander Dückers: George Grosz. Das druckgraphische Werk. Propyläen Verlag, Berlin 1979, S. 115.Staatliche Kunsthalle Berlin (Hrsg.): Kurt Mühlenhaupt 1981 (Ausstellungskatalog). Selbstverlag, Berlin 1981, S. 27. Nortmann wohnte zuletzt in Berlin-Schöneberg, wo er 1963 auch starb.Landesarchiv Berlin, Sterberegister Standesamt Schöneberg von Berlin, Nr. 1255/1963 (vgl. Namensverzeichnis zum Sterberegister 1962–1963; PDF; 502 MB).

Filmografie 1930: Ein Mädel von der Reeperbahn 1941: Ohm Krüger 1941: Menschen im Sturm 1942: Die Entlassung 1942: Meine Freundin Josefine 1942: Floh im Ohr 1944: Philharmoniker 1943: Ein schöner Tag 1947: Jugendliebe

Einzelnachweise

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