Wolfgang Menardi (* 26. September 1977 in Innsbruck) ist ein österreichischer Bühnenbildner, Regisseur und Theater-, Film- und Fernsehschauspieler.

Leben Nach dem Abitur wurde er von 1998 bis 2002 an der Otto-Falckenberg-Schule in München als Schauspieler ausgebildet., abgerufen am 9. März 2023 Es folgten Engagements an den Münchner Kammerspielen, am Théâtre national de la Colline in Paris, am Théâtre national de Strasbourg, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Köln und bei der Ruhrtriennale. Bis 2012 war er Ensemblemitglied des Bayerischen Staatsschauspiels München. Zudem war er regelmäßig für Film und Fernsehen tätig.

2006 erhielt er den Prix de Souffleur für seine Rolle als „Le Fou“ in der Inszenierung Le Chemin de Damas des Théâtre national de la Colline. Er erhielt zwei Nominierungen als bester Darsteller für den Förderpreis Deutscher Film auf dem Filmfest München: 2007 für seine Rolle als „Stefan“ in dem Film Narrenspiel (Regie: Markus F. Adrian), 2009 für seine Rolle als „Franz Egger“ in dem historischen Spielfilm Bergblut (Regie: Philipp J. Pamer).

Parallel zu seiner Tätigkeit als Schauspieler entstanden erste Arbeiten als Regisseur und Bühnen- und Kostümbildner in Frankreich und Deutschland. 2012 begann er neben seiner schauspielerischen Tätigkeit ein Studium der Architektur an der Universität der Künste Berlin. Seither entstanden international Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildner, u. a. am Thalia Theater Hamburg, am Theater Basel, am Deutschen Theater Berlin, am Burgtheater Wien, am Volkstheater Wien, am Schauspiel Hannover, an den Münchner Kammerspielen, am Schauspiel Frankfurt, am Staatstheater Stuttgart, am Berliner Ensemble, am Schauspielhaus Düsseldorf, am Schauspiel Köln, am Residenztheater München, am Maxim Gorki Theater Berlin und an weiteren Theatern.

Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Thom Luz, Yael Ronen, Thorleifur Örn Arnarsson, Falk Richter, Miloš Lolić, Alexander Nerlich und Bastian Kraft.

2014 wurde er für die Ausstattung von Goethes „Urfaust“ und 2015 für das Bühnenbild von „LSD – Mein Sorgenkind“ in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Theater heute“ als bester Nachwuchskünstler und Bühnenbildner nominiert. 2019 war er für die Produktion „Genesis“ an den Münchner Kammerspielen für den deutschen Theaterpreis „Der Faust“ nominiert.

Bühnenbild (Auswahl) Ab 2005 entstehen neben seiner schauspielerischen Tätigkeit, erste Arbeiten als Bühnenbildner, u. a. am Volkstheater Wien, dem Hans Otto Theater Potsdam, dem Theater Münster und dem Huajuyuan-Theater in Qingdao (China). Seit 2012 arbeitet Wolfgang Menardi international hauptsächlich als Kostüm- und Bühnenbildner für Schauspiel, Oper und Tanz an mehreren Produktionen im Jahr:

Regie (Auswahl) Als Regisseur hebt sich Wolfgang Menardi in den letzten Jahren stärker hervor: 2006: Die heilige Johanna der Schlachthöfe, Theatre du parvis Saint-Jean Dijon 2017: Grounded, Theater Ingolstadt 2022: Rob von Efthymis Filippou, Staatstheater Mainz 2024: Heid bin i ned munta wuan, Volkstheater Wien 2024: Ich zittere (Teil 1 und 2), Theater Oberhausen 2025: Richard III., Burgtheater Wien 2026: Die Wörter sind böse von Rolf Dieter Brinkmann, Bühnenfassung, Regie und Bühnenbild: Menhardi, Premiere am 17. Januar 2026 am Schauspiel KölnMartin Krumbholz: Der Kriech geht weiter: Die Wörter sind böse, Rezension auf nachtkritik de,erschienen und abgerufen am 18. Januar 2026 Filmografie

Weblinks Webpräsenz des Künstlers

Wolfgang Menardi bei castupload.com Wolfgang Menardi bei Schaefersphilippen Theater und Medien GbR Interview auf plotmag.com

Einzelnachweise

Kategorie:Theaterregisseur Kategorie:Bühnenbildner (Deutschland) Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Ensemblemitglied des Schauspiels Hannover Kategorie:Darstellender Künstler (Augsburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1977 Kategorie:Mann