To the Wonder ist ein US-amerikanisches Filmdrama mit Ben Affleck, Olga Kurylenko, Rachel McAdams und Javier Bardem in den Hauptrollen. Autorenfilmer Terrence Malick behandelt darin das Wesen der Liebe und den Wunsch der Protagonisten nach der Ewigkeit dieses Gefühls. Der Film hatte 2012 im Wettbewerb des Filmfestivals von Venedig Premiere und kam am 30. Mai 2013 in die deutschen Kinos.

Handlung Der aus der Kleinstadt Bartlesville im US-Bundesstaat Oklahoma stammende Neil lernt auf einer Reise zum Mont-Saint-Michel die geschiedene Ukrainerin Marina kennen. Diese zieht in Paris ihre Tochter Tatiana groß. Neil stürzt sich daraufhin in eine hingebungsvolle Affäre mit Marina und gemeinsam kehren sie wenig später in Neils Heimatstadt zurück. Auch Tatiana scheint sich in den USA zunächst wohl zu fühlen. Doch die Realität holt die drei Protagonisten nach und nach ein, Tatiana wird immer unglücklicher, und auch die Beziehung beginnt langsam zu bröckeln. Marina, die sich fern ihrer Heimat immer verlorener fühlt, wendet sich an Pater Quintana, der wie sie im Exil lebt und mit seinem Glauben hadert. Neil und Marina leben sich immer mehr auseinander, sodass Marina mit ihrer Tochter nach Frankreich zurückkehrt, als ihr Visum abgelaufen ist. Neil nähert sich daraufhin seiner alten Jugendliebe Jane wieder an, die beiden beginnen eine Liaison. Als diese enger und intensiver wird, merkt Neil jedoch, dass er seine große Liebe Marina nicht vergessen kann. Auch Marina, deren Tochter inzwischen bei ihrem leiblichen Vater lebt, empfindet Sehnsucht nach Neil, sodass sie erneut in die USA zieht. Beide heiraten standesamtlich und kirchlich und führen für eine Weile eine glückliche Ehe. Mit der Zeit kommen jedoch verstärkt Streitigkeiten auf, das Ehepaar schreit sich an, es gehen Möbelstücke zu Bruch, sogar mit einem Selbstmordversuch wird gedroht. Als Marina Neil betrügt und ihm diesen Betrug beichtet, zerbricht die Beziehung endgültig. Neil nimmt sich einen Scheidungsanwalt und vertraut sich nun ebenfalls Pater Quintana an, der kurz vor einer Versetzung in eine andere Region steht, jedoch noch ein offenes Ohr für Neil hat. Es stellt sich heraus, dass die Sehnsucht von Neil und Marina nach menschlicher Liebe und das verzweifelte Ringen des Paters um die Liebe Gottes große Ähnlichkeit besitzen. Das Ende des Filmes zeigt Neil in einem Haus in den USA, während Marina durch die Felder der Normandie streift. Im Hintergrund taucht auch Mont-Saint-Michel wieder auf.

Rezeption

To the Wonder erhielt ein verhaltenes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes ähnlich viele wohlwollende wie kritische Besprechungen und ordnet den Film damit als „Gammelig“ ein. Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „Durchwachsen oder Durchschnittlich“ aus. Es folgen einige repräsentative Pressestimmen:

Bei den 69. Filmfestspiele von Venedig gewann Terrence Malick den SIGNIS Award und war zusätzlich für den Goldenen Löwe nominiert.

Soundtrack Der Soundtrack von Hanan Townshend umfasst die folgenden Titel:

Besetzung und Synchronisation Die deutsche Synchronfassung entstand bei der RC Production in Berlin. Dialogregie führte Christoph Cierpka nach einem Dialogbuch von Alexander Löwe.

Neil Ben Affleck Peter Flechter Marina Olga Kurylenko Sophie Ostria Jane Rachel McAdams Ranja Bonalana Pater Quintana Javier Bardem Carlos Lobo Anna Romina Mondello Lorella Borelli Anwalt Bruce Peabody Frank Muth

Belege

Weblinks

To the Wonder bei Moviepilot.de

Kategorie:Filmtitel 2012 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Terrence Malick