St. Andrä an der Traisen ist eine Ortschaft und Katastralgemeinde in der Stadtgemeinde Herzogenburg in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ). Bis Ende 1970 war Sankt Andrä an der Traisen eine eigenständige Gemeinde.
Geografie Der Ort befindet sich nordöstlich von Herzogenburg am rechten Ufer der Traisen.
Geschichte Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit einem Schloss und 40 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft St. Andrä besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Nach den Reformen 1848/1849 konstituierte sich St. Andrä im Jahr 1850 zur selbständigen Ortsgemeinde, der auch Angern, Einöd und Unterwinden angehörten.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde St. Andrä ein Arzt, ein Bäcker, ein Brennstoffhändler, zwei Fleischer, ein Fuhrwerker, zwei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, ein Glaser, ein Landesproduktehändler, eine Milchgenossenschaft, ein Schmied, ein Schneider und eine Schneiderin, zwei Schuster, zwei Tischler, ein Viktualienhändler und ein Landwirt mit Direktvertrieb ansässig.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 424
Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung wurden mit 1. Jänner 1971 die bis dahin selbständigen Gemeinden Gutenbrunn und St. Andrä an der Traisen nach Herzogenburg eingemeindet.
Öffentliche Einrichtungen In St. Andrä gibt es einen Kindergarten.
Sehenswürdigkeiten Stift Sankt Andrä an der Traisen
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Herzogenburg) Kategorie:Ort im Bezirk St. Pölten Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk St. Pölten Kategorie:Ehemalige Gemeinde im Bezirk St. Pölten Kategorie:Gemeindeauflösung 1970