Ovillers-la-Boisselle (picardisch: Ovilé-l’Boésselle) ist eine nordfranzösische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Somme in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde gehört zum Kanton Albert und ist Teil der Communauté de communes du Pays du Coquelicot.

Geographie Der größere Ortsteil La Boisselle liegt an der Départementsstraße D929 (frühere Route nationale 29) von Albert nach Bapaume, 3,5 km nordöstlich von Albert, der Ortsteil Ovillers etwas nördlich dieser Straße.

Geschichte

Beide Gemeindeteile der hauptsächlich agrarisch geprägten Gemeinde wurden im Juli 1916 im Ersten Weltkrieg in der Schlacht an der Somme zerstört. Durch eine Minenexplosion entstand dabei der 91 m im Durchmesser große und 21 m tiefe Lochnagar-Krater. Die Gemeinde erhielt als Auszeichnung das Croix de guerre 1914–1918.

Einwohner Entwicklung der Einwohnerzahl 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2010 354 333 336 390 392 371 354 417

Verwaltung Bürgermeister (maire) ist seit 2008 Line Wattraint.

Sehenswürdigkeiten mini|hochkant|Kirche Saint-Pierre mini|hochkant|Kirche Saint-Vincent Der Minenkrater Lochnagar Crater südlich von La Boisselle, seit 1998 als Monument Historique klassifiziert (Base Mérimée PA80000004) Kirche Saint-Pierre in La Boisselle Kirche Saint-Vincent in Ovillers Zwei britische Soldatenfriedhöfe, davon einer an der D929, der andere südwestlich von Ovillers. Australisches Denkmal bei der Ferme du Moquet sowie mehrere weitere Kriegsdenkmäler.

Weblinks

Kategorie:Ort in Hauts-de-France Kategorie:Zerstört im Ersten Weltkrieg Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)