Inge Helgard (* 14. April 1896 als Bertha Frida Gertrud Philipp in Dresden; † 21. Dezember 1929 ebenda) war eine deutsche Sängerin und Stummfilmschauspielerin.
Leben und Wirken Gertrud Philipp, eine Tochter des Drogisten Arthur Philipp und seiner Frau Therese Frida, geb. Kropp,Stadtarchiv Dresden, Geburtsregister Standesamt Dresden II, Nr. 1212/1896 (online auf Ancestry.com, kostenpflichtig) erhielt eine Gesangsausbildung in Dresden und Berlin, um anschließend an der Operette aufzutreten. Nach einer zusätzlichen Ausbildung zur Filmschauspielerin durch die Regisseurin Iwa Raffay trat sie als Inge Helgard 1921 erstmals vor die Kamera. In der Folgezeit erhielt sie Hauptrollen in einer Reihe von künstlerisch gänzlich unbedeutenden Unterhaltungsfilmen, zuletzt vor allem Inszenierungen Harry Piels. Bereits 1923 zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück. Sie starb 1929 in der Staatlichen Frauenklinik in Dresden.Stadtarchiv Dresden, Sterberegister Standesamt Dresden V, Nr. 1770/1929 (online auf Ancestry.com, kostenpflichtig)
Inge Helgard war von 1916 bis 1923 mit dem Zahnarzt Georg MantzeStadtarchiv Dresden, Heiratsregister Standesamt Dresden V, Nr. 326/1916 (online auf Ancestry.com, kostenpflichtig) und von 1923 bis 1926 mit dem Kaufmann Walter BornStadtarchiv Dresden, Heiratsregister Standesamt Dresden V, Nr. 318/1923 (online auf Ancestry.com, kostenpflichtig) verheiratet.
Filmografie 1921: Die Abenteuer eines Ermordeten (2 Teile) 1921: Die Gräfin und ihr Diener 1922: Schuld und Sühne 1922: Scheine des Todes 1922: Das Logierhaus für Gentlemen 1922: Das Spielzeug einer Dirne 1922: Das schwarze Kuvert 1923: Rivalen 1923: Der letzte Kampf
Literatur Filmstern. Richters Handbuch der Schauspieler, Regisseure und Schriftsteller des Films. Bd. 4, 1921/1922, , S. 37 f.
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