Lucien Waelbroeck (* 1929 in Genf; † 2009 in Brüssel)Tex Datei war ein belgischer Mathematiker, der sich mit Funktionalanalysis befasste.
Waelbroeck erhielt 1950 sein Lizenziat und wurde 1954 bei Théophile Lepage an der Freien Universität Brüssel promoviert (Le calcul symbolique dans les algèbres commutatives).Veröffentlicht in J. Math. pures et appl., Reihe 9, Band 33, 1954, S. 147–186Dazu: Henri Cartan, Théorie spectrale des C-algèbres commutatives d'après L. Waelbroeck, Séminaire Bourbaki 125, 1955/56, Seine Dissertation hatte er bei einem Aufenthalt 1953/54 am Collège de France in Paris bei Jean Leray vorbereitet. 1960 erfolgte die Habilitation (Etude spectrale des algèbres complètes). Er war ab 1962 Professor für Analysis an der Freien Universität Brüssel. Er war unter anderem Gastprofessor an der Yale University.
Er befasste sich mit Spektraltheorie und Kalkül von holomorphen Funktionalen auf Algebren, bornologischen Räumen und Quotientenräumen.
Er hatte viele Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter aus Marokko.
Schriften Topological Vector Spaces and Algebras, Lecture Notes in Mathematics 230, Springer Verlag 1971 Théorie des algèbres de Banach et des algèbres localement convexes, Montreal 1967
Weblinks Lucien A. Waelbroeck in der Datenbank zbMATH
Einzelnachweise
Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Université libre de Bruxelles) Kategorie:Belgier Kategorie:Geboren 1929 Kategorie:Gestorben 2009 Kategorie:Mann