Marisa Growaldt (* 22. August 1972 in Traunstein) ist eine deutsche Schauspielerin.

Werdegang Growaldt studierte zunächst Theaterwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Wien, an der Freien Universität Berlin und an der Ludwig-Maximilians-Universität München. In den 1990er Jahren wirkte sie im Umfeld der Geschwister Odradek bei Performances und Kunstaktionen in Österreich und Deutschland mit. In Folge gründete sie mit Peter Kozek, Andreas Erstling und Elinor Mora das Kunst-Kollektiv AMPE Geusau. Von 1997 bis 2006 entstanden theatrale Performance-Installationen vorwiegend in leerstehenden, verlassenen Räumen in Wien.

2004 schloss sie ihr Schauspielstudium in der Classe Libre des Pariser Cours Florent ab. Es folgten Theater-, Performance- und Videoprojekte sowie Gastrollen für Film und Fernsehen. 2011 wurde ihre erste Kurzfilmregiearbeit "Vogelfrei" bei der Diagonale in Graz gezeigt.

Marisa Growaldt lebt im Chiemgau und in Paris.

Filmografie

Theater / Performance The Mountain, Geschwister Odradek, 1996 Museumsquartier Wien, Eprek, in coop mit Roman Steger, 1996 AMPE Geusau präsentiert: Na Mahlzeit, 1997 AMPE Geusau präsentiert: Hu Ha, 1998 Schikaneder Wien, Auf Grund: Somethin’stupid, in coop mit Tanja Witzmann, 1999 Sophiensaele Berlin, Pudelträume / Dirk Cieslak, freie coop, 2000 Sophiensaele Berlin, In F5*. In englisch, 2000 Florent: Le balcon / Genet, R: Sandy Ouvrier, 2001 AMPE Geusau präsentiert: Polkadots, 2001 Breaking The States, R: Amy Wood, 2001 Florent: Le temps et la chambre / Botho Strauss, R: Christian Croset, 2001 Florent: Waiting for you somewhere on this dirty island, R: Marisa Growaldt, 2002 Florent: Médée / Corneille, R: Michel Fau, 2002 Florent: Vagues à l'âme, R: Jean-Pierre Garnier, 2002 Florent: Salut Marguerite / Duras, R: Martine Pascal, 2002 AMPE Geusau präsentiert: Die Gesichte der Margarete M., 2003 Florent: Helges Leben / Sibylle Berg, R: Hauke Lanz, 2003 Festival Collioure: Roberto Zucco / Koltès, R: Thomas Durand, 2004 Passage des Abbesses Paris: Médéemotions, R: Marisa Growaldt, 2005 Gare au Théâtre Vitry, LES NEUF VIES... / Jordan Plevnes, R: Mustapha Aouar, 2005 Festival Uetrecht: I’m not half the man I used to be, R: Stefanie Seibold, 2006 AMPE Geusau Wien: I’m here by mistake, 2006 Sparwasser Berlin: Mitting, R: Oliver Hangl, 2007 Kunstzone Karlsplatz, Wien: Baumbühne, Residuen von und mit Marisa Growaldt, Michaela Mück und Peter Kozek, 2008 k48-Oliver Hangl, Wien: Residuum#1 von und mit Marisa Growaldt, Michaela Mück und Peter Kozek, 2008 KAMELZIMMER, Regie: Marisa Growaldt, 2010 BAT Berlin: Nach dem glücklichen Tag / Gerhild Steinbuch, Regie: Moritz Riesewieck, 2010 Münchner Volkstheater: Pussy Sludge (DSE) / Gracie Gardner, Deutsch von Maria Milisavljević, Regie: Mirjam Loibl, 2022

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Agenturseite 2011.diagonale.at

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