Der Ernst & Sohn Ingenieurbaupreis wird seit 1988 vom Verlag Ernst & Sohn alle zwei Jahre für herausragende Leistungen im Konstruktiven Ingenieurbau vergeben. 2014 wurde der Ingenieurbau-Preis nach dem Ingenieur Ulrich Finsterwalder umbenannt in Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis. 2021 wurde er in Ernst & Sohn Ingenieurbaupreis umbenannt.

Modalitäten Der Preis soll das Wirken der Bauingenieure und deren Streben nach hervorragenden Bauwerken und innovativen Detaillösungen zu würdigen. Die Jury bewertet jeweils die gesamte Baumaßnahme nach funktionalen, technischen, wirtschaftlichen und gestalterischen Gesichtspunkten. Es sind Bauwerke aus aller Welt zugelassen, jedoch muss die Ingenieurleistung innerhalb Deutschlands, Österreichs oder der Schweiz erbracht worden sein. Teilnahmeberechtigt sind Personen, die für den Entwurf und/oder Ausführung verantwortlich waren.

13. Ingenieurbau-Preis (2013) Preisträger Unter 37 eingereichten Objekten mit Standorten in 13 Ländern wählte die Jury unter Vorsitz von Manfred Curbach, Technische Universität Dresden am 16. November 2012 als Preisträger das Stadion Narodowy in Warschau aus (Ingenieure: Schlaich Bergermann und Partner (D) / Architekten: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner (D) / JSK Architekci sp. z o.o. (PL) / Bauherr: Narodowe Centrum Sportu Sp. z o.o. (PL)).

Auszeichnungen Die Projekte: Stahlviadukt Binnenhafenbrücke Hamburg (Ingenieure: Ingenieurbüro Grassl GmbH/WTM Engineers GmbH (D) / Architekt:Grundmann + Hein Architekten (D) / Bauherr: Hamburger Hochbahn AG (D)) und Sanierung Hauptbahnhof Hamburg (Ingenieure und Architekten: Ingenieurbüro A. Elsner (D) / Bauherr: DB Station & Service AG, Regionalbüro Nord, Büro HH (D)) erhielten Auszeichnungen.

Die Preisverleihung fand am 25. Januar 2013 im Magnus-Haus der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin statt.

Preisträger 16. Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis (2019): Schutzdach für die Ausgrabungsstätte am Göbekli Tepe (Türkei)16. Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis (2019) auf www.ernst-und-sohn.de 15. Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis (2017): Instandsetzung Kochertalbrücke, Geislingen 14. Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis (2015): Kaeng Krachan Elefantenpark, Zoo Zürich14. Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis 2015 Ernst & Sohn 13. Ingenieurbau-Preis (2013): Nationalstadion Warschau13. Ingenieurbau-Preis 2013 Ernst und Sohn 12. Ingenieurbau-Preis (2010): keine Preisvergabe12. Ingenieurbau-Preis von Ernst & Sohn 2010 11. Ingenieurbau-Preis (2008): Brücke über die Melezza in Borgnone-Palagnedra11. Ingenieurbau-Preis von Ernst & Sohn 2008 10. Ingenieurbau-Preis (2006): Hauptbahnhof Berlin 9. Ingenieurbau-Preis (2004): Kanalbrücke des Wasserstraßenkreuzes MagdeburgIngenieurbau-Preis von Ernst & Sohn 2004 8. Ingenieurbau-Preis (2002): SunnibergbrückeIngenieurbau-Preis 2002 vergeben 7. Ingenieurbau-Preis (2000): Dachkonstruktion des Thermalbads in Bad Sulza und Glasdach im Maximilianmuseum AugsburgGewinner des Ingenieurbau-Preis 2000 stehen fest 6. Ingenieurbau-Preis (1998): Glacisbrücke Ingolstadt sbp 5. Ingenieurbau-Preis (1996): Verbreiterung der Rheinbrücke Köln-RodenkirchenErnst & Sohn Ingenieurbau-Preis 1996 vergeben 4. Ingenieurbau-Preis (1994): Mainbrücke Nantenbachhttps://www.bauingenieur24.de/fachbeitraege/stahlbau/muessen-kostenguenstige-bruecken-unbedingt-haesslich-sein-teil-3b-4/398.htm 3. Ingenieurbau-Preis (1992): 2. Ingenieurbau-Preis (1990): Museum für Hamburgische Geschichte, Überdachung Innenhof 1. Ingenieurbau-Preis (1988): Solemar in Bad Dürrheim, Holzrippendachbfb Büro für Baukonstruktion

Weblinks Website des Ernst & Sohn Ingenieurbaupreises Eingereichte Projekte bei Structurae für 2013 Sonderpublikation zum 13. Ingenieurbau-Preis (PDF; 14,4 MB) Dicleli, Cengiz; Kurrer, Karl-Eugen: Finsterwalder, Ulrich In: NDB-online, 1. März 2024 Einzelnachweise

Kategorie:Architekturpreis (Deutschland) Kategorie:Bauingenieurwesen Kategorie:Erstverleihung 1988 Kategorie:Ingenieurwissenschaftlicher Preis