Johann Arnold Libbertz (* 15. Februar 1882 in DresdenGeburtsregister StA Dresden III, Nr. 294/1882; † 17. November 1960 in Berlin-ZehlendorfSterberegister StA Zehlendorf von Berlin, Nr. 2622/1960) war ein deutscher Bankmanager und Funktionär der Freien Wohlfahrtspflege.
Leben Nach dem Abitur am Königlichen Gymnasium in Dresden studierte Arnold Libbertz an den Universitäten Tübingen und Kiel Rechtswissenschaften. 1901 wurde er Mitglied des Corps Suevia Tübingen.Kösener Corpslisten 1930, 197, 760 1904 wurde er zum Dr. jur. promoviert und war nach dem Assessorexamen zunächst als Gerichtsassessor beschäftigt. Von 1911 bis 1920 fungierte er als Direktor der Revision Treuhand AG in Berlin. Nach Aufgaben in der Industrie war er als Spezialist für Finanz- und Wirtschaftsberatung und Sanierungen tätig.
Libbertz war Mitglied im Club von Berlin und Automobilclub von Deutschland. Sein ehrenamtliches Engagement galt insbesondere dem Deutschen Roten Kreuz, bei dem er bis 1929 das Amt des stellvertretenden Schatzmeisters innehatte.Wer ist’s? Unsere Zeitgenossen, 10. Ausgabe, 1935 Er war weiterhin Aufsichtsratsmitglied und Schatzmeister der Hilfskasse gemeinnütziger Wohlfahrtseinrichtungen Deutschlands., Page 12
Auszeichnungen Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes
Schriften Gegensatz des Nießbrauchs und der sogenannten irregulären Personalservituten in Beziehung auf Inhalt und Rechtscharakter nach gemeinem Recht und bürgerlichem Gesetzbuche, 1904 Kriegsnachrichten des Corps "Suevia" zu Tübingen, 1914
Literatur Libbertz, Arnold, Johann. In: Robert Volz: Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild. Band 2: L–Z. Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1931, , S. 1115.
Einzelnachweise
Kategorie:Wirtschaftsjurist Kategorie:Bankmanager Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1882 Kategorie:Gestorben 1960 Kategorie:Mann Kategorie:Träger des Ehrenzeichens des Deutschen Roten Kreuzes