Carl Emanuel Wolff (* 1957 in Essen) ist ein deutscher Bildhauer und ehemaliger Hochschullehrer, der in Essen lebt und arbeitet.Lebenslauf Carl Emanuel Wolff
Leben Wolff studierte 1978 bis 1984 an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschüler bei Gotthard Graubner. 1981 erhielt er das PSI-Stipendium in New York und 1986 das Stipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn. Nach dem Villa-Romana-Preis im Jahr 1991Villa Romana war er Gastprofessor an der HBK Braunschweig. Von 1999 bis 2024 war Carl Emanuel Wolff Professor für Dreidimensionales Arbeiten und Bildhauerei an der HfBK Dresden. thumb|Carl Emanuel Wolff, Brunnenfigur in Essen-Kettwig In seinen Skulpturen und Installationen behandelt Carl Emanuel Wolff oft Themen, die sich an bekannten Geschichten orientieren. Zwerge waren wiederholt Thema einer Installation. Nachdem er 1996 als deutscher Vertreter, von Karin Stempel kuratiert, bei der Biennale in São Paulo, Brasilien debütierte, zeigte Wolff zuletzt 2011 im Duisburger Lehmbruck-Museum "Schneewittchen und die 7 Zwerge" mit 7 Skulpturen und einer jungen Darstellerin. Auch in früheren Installationen kombinierte er Skulptur mit lebendigen Akteuren: Wildschweine aus Bronze und Billardspieler in Düsseldorf oder er selbst inmitten seiner Skulpturen, verkleidet als Zwerg Nase. Die Plastiken selbst sind oft gegenständlich, kombinieren dabei aber neben Bronze oder Aluminium auch ungewöhnliche Materialien, wie rote Feuerwerksknaller oder gewöhnliche Lumpen. 2011 erhielt Carl Emanuel Wolff den ersten Preis für die Gestaltung des Südhofs des Erweiterungsbaus des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses in Berlin durch den Deutschen Bundestag.Kunst und Architektur - Drei Wettbewerbe auf bundestag.de Die Plastik ist zurzeit mit Sichtschutzsperren versehen und aufgrund von gravierenden baulichen Problemen um den Erweiterungsbau nicht öffentlich sichtbar.
Wolffs Arbeiten finden sich im Besitz privater Sammlungen und Museen. Er ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund.kuenstlerbund.de: Mitglieder "W" / Carl Emanuel Wolff (abgerufen am 22. November 2016)
Auszeichnungen 1995 Agnes Gaetz Preis 1991 Villa-Romana-Preis 1986 Kunstfonds-Stipendium Bonn 1981 PSI-Stipendium New York
Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen 2020 Trommler und Fische, Kunstverein Ruhr, Essenhttps://www.kunstvereinruhr.de/jahresgaben/2019-carlemanuelwolff.shtml 2014 "Trommlerbär & Freunde" Galerie Frank Schlag & Cie., Essen 2011 "Die Achse des Bösen" Lehmbruck Museum, Duisburghttps://www.lokalkompass.de/duisburg/c-kultur/ein-wolff-im-lehmbruck-museum_a73797 2008 Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, Bregenz; "Hirsche" Galerie Schübbe, Art Amsterdam 2005 "Werden was man ist", Galerie Schübbe, Düsseldorf; "Neue Skulpturen Carl Emanuel Wolff", Galerie Bochynek, Düsseldorf 2004 Buchpräsentation "Kräuterkrieg", Galerie Bochynek, Düsseldorf 2003 "Zwerg Nases Küche", Luitpold Lounge, München 2002 "Zwerg Nase im Schiffchen", Kaiserswerth; "Zwerg Nase", Galerie Bochynek, Düsseldorf 2001 "Tafelrunden", Richart, Maximiliansforum, München 1999 "Zeichnungen", Galerie Bochynek, Düsseldorf 1997 Galerie Bochynek, Düsseldorf 1996 Biennale von São Paulo, Brasilien, deutscher Vertreter "Schneewittchen und die 7 Zwerge", Daniel Fusban Kunsthandel, München 1995 "Zigarren" Ausstellungsraum Thomas Taubert, Düsseldorf 1994 Kunstverein Düsseldorf 1993 Deutsches Klingenmuseum, Solingen 1991 Galerie Backhaus, Düsseldorf; Galerie Luis Campana, Köln 1990 Galerie Luis Campana, Frankfurt; "Frankfurter Hof, Zimmer 152", Portikus, Frankfurt 1989 "Vorstellung schafft Wirklichkeit", Kunstmuseum Düsseldorf; Forum Bilker Straße, Düsseldorf 1987 Galerie Wanda Reiff, Maastricht, Niederland 1985 Galerie Strelow, Düsseldorf 1984 Produzentengalerie, Hamburg 1982 Galerie Becker, Bochum Galerie Schöttle, München 1981 "Frauenraub" PS1, New York, USA
Gruppenausstellungen 2025 Mundt und Wolff, HfbK Dresdenhttps://www.hfbk-dresden.de/veranstaltungenkalender/details/kuenstlergespraech-mundt-und-wolff 2025 Chemnitz Kulturhauptstadt Europashttps://purple-path.de/carl-emanuel-wolff-wildschweine/ 2011 Viel hilft viel, Kunsthaus Essen 2008 "Neue Kunst in alten Gärten", Gehrden Lenthe; "Bedauerliche Zutaten", Aachen; "Idylle" Kunstverein Remscheid 2007 "Skulptur, Skulptur", Kunstmuseum Alte Post, Mülheim/Ruhr; "Idylle", DA2 Domus Artium 2002, Salamanca; "Unter Löwen", Sächsischen Staatskanzlei, Dresden; "Familienbande", Stiftung Wilhelm Lehmbruck-Museum 2006 "Idylle", Sammlung Falkenberg, Hamburg; "Made in Germany", Galerie im Park, Burgdorf 2005 "Zum 100jährigen Jubiläum der Villa Romana", Fuhrwerkswaage, Köln; "Arkadien der Moderne", Museum Weimar; "Sculpture la tentation de la Figure", FRAC Limousin, Limoges 2004 "All Creatures Great and Small", Salon de Art, Köln; "Un conte d hiver", FRAC – Limousin, Limoges 2003 "Lebt und arbeitet in" Kunstverein Aschaffenburg; "Fama", Kunsthaus Rähnitzgasse, Dresden 2002 Malkasten, Düsseldorf 2000 Galerie Bochynek, Düsseldorf; "Das Tier im Mensch", Uni Kunst Tage, Münster; "Kabinett der Zeichnung", Düsseldorf, Lingen, Chemnitz, Kunstfonds Bonn 1999 Galerie Bochynek, Düsseldorf 1998 "House of the Holy", Galerie Bochynek, Düsseldorf 1997 "Centre Genevois de Gravure Contemporaine, Genf 1996 "Letzter Aufguss", Düsseldorf; Galerie Bochynek, Düsseldorf 1995 "Skulptur und Zeichnung", Daniel Fusban Kunsthandel, München; Galerie Bochynek, Düsseldorf 1994 "Auf eigene Gefahr", Bonn 1992 "Diagonale" Budapest - Galerie, budapest 1991 "Salon Villa Romana, Florenz 1990 Kunstmuseum Bonn; Kunstmuseum Solingen; "Kunstminen", Kunstmuseum Düsseldorf 1989 Galerie Luis Campana, Frankfurt 1988 "Meine Zeit mein Raubtier", Düsseldorf 1987 "Marsna'87", Niederlande 1986 3. Triennale Fellbach; "Papier und Skulptur", Bremen 1985 "Perfo 3", Rotterdam, "Die sich verselbstständigen Möbel", Von der Heydt Museum, Wuppertal 1984 "Germinations II", Hassel, Mulhouse, Edinburgh 1983 "Moderne Kunst" F. Berger, Düsseldorf, "Diagonale", Antwerpen 1982 "Old World New Works", Clocktower, New York; "Halle 6", Hamburg; "Ausstellung B", München
Publikationen Knut Wilhelm (Hrsg.): Kräuterkrieg. Kunstverlag Gotha, 2004, ISBN 3-931182-70-3. Sao Paulo. Deutscher Beitrag zur 23. Biennale Sao Paulo, 1996, ISBN 3-931182-56-8.
Kataloge (Auswahl) Das Tier im Mensch, Senatsausschuss für Kunst und Kultur der Uni Münster, 2001. Kabinett der Zeichnung, eine Ausstellung des Kunstfonds, 2000. Carl Emanuel Wolff, São Paulo, 1997. Auf eigene Gefahr, Bonn, 1994. Carl Emanuel Wolff, Kunstmuseum Solingen, 1993. Villa-Romana-Preisträger, 1991. Holz, Stadtlohn, 1990. 44. Bergische Kunstausstellung, Deutsches Klingenmuseum Solingen, 1990. Kunstminen, Ankäufe zeitgenössischer Kunst 1973–1990 Dorothea-von-Stetten-Kunstpreis, Kunstmuseum Bonn, 1990. C. E. Wolff im Frankfurter Hof, Portikus Frankfurt, 1990. Vorstellung schafft Wirklichkeit, Carl Emanuel Wolff im Kunstmuseum Düsseldorf, 1989. Möbel als Kunstobjekt, Künstlerwerkstatt, Lothringer Straße, München, 1988. Meine Zeit Mein Raubtier, Kunstmuseum Düsseldorf, 1988. Marsna 87, Niederlande, 1987. Galerie Wanda Reiff, Exhibitions 1985-87, Maastricht Papier und Skulptur, Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen, 1986. Die sich verselbständigenden Möbel, Wuppertal, 1985. Perfo 3, Rotterdam, 1985. Carl Emanuel Wolff, Produzentengalerie Hamburg, 1984. Walter Kütz, Michael van Oven, Carl Emanuel Wolff, Düsseldorf 1983. Montevideo Diagonale, Antwerpen 1983. Halle 6, In der Kampnagelfabrik, Hamburg Mai/Juni 1982.
Quellen
Weblinks
Einige Werke, Ausstellungstermine und Literatur auf Artnet Ausstellungsverzeichnis Carl Emanuel Wolff Lebenslauf mit Katalogverzeichnis Interview mit Carl Emanuel Wolff Agnes Gaetz Preis
Kategorie:Träger des Villa-Romana-Preises Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Installationskünstler (Deutschland) Kategorie:Hochschullehrer (HfBK Dresden) Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund Kategorie:Teilnehmer einer Biennale von São Paulo Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1957 Kategorie:Mann