mini|Doris Weller
Doris Beate Weller (* 2. Oktober 1952 in Würzburg; † 14. Juli 2013 in NürnbergTraueranzeige) war eine deutsche Malerin.
Leben Von 1970 bis 1974 belegte sie ein Studium der Malerei an der Werkschule Würzburg und 1980 bis 1985 ein Studium der Pädagogik, Soziologie, Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit Abschluss Magister.
Ab 1980 war sie freischaffende Künstlerin und beteiligte sich an der Gründung der freien Kunstschule „Kunstquartier“ in Nürnberg. Die Lehre der Kunst spielte für Weller eine zentrale Rolle.Weller, Doris: Die Kunst der Lehre der Kunst am Beispiel Wassilij Kandinsky. (1988) Magisterarbeit, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 186 S. Im Kunstquartier standen daher die Schaffung einer pädagogisch fruchtbaren Situation, die individuelle Förderung und die praktische Hilfestellungen sowie die inhaltlich ausgewogene Mischung aus Kunsttheorie/-geschichte und handwerklichen Techniken im Vordergrund.. 1995 erfolgte eine Zusammenlegung der Ateliers Klaus Neuper und Doris Weller.
Werke von Weller wurden in Galerien im In- und Ausland ausgestellt. Ihr späteres künstlerisches Werk wurde wie folgt charakterisiert:
Bereits in den 1980er Jahren beteiligte Weller sich an Kultur- und Kunstprojekten in Nigeria. Weller lebte für eineinhalb Jahre in Nigeria und führte Projekte zur Erhaltung traditioneller Wandmalereien mit lokalen Künstlerinnen sowie Tanz- und Malworkshops mit internationalem Publikum durch.van den Bersselaar, Dimitri: In Search of Igbo Identity. (PDF; 37 kB) (1998) Universiteitsdrukkerij Universiteit Leiden, Leiden Hier ist unter anderem das 1992 vom Auswärtigen Amt geförderte Projekt Nka EnumeNzewi, Mechi und Weller, Doris: The Art of Mothers. (PDF; 897 kB) (1998) Glendora Review: African Quarterly on the Arts Vol. 2 No. 3. S. 75 ff. zu nennen, bei dem Weller als ProjektkoordinatorWeller, Doris: (1998) Glendora Review: African Quarterly on the Arts Vol. 2 Nos. 3&4. fungierte. 1993 erfolgte die Gründung der Ama Dialog Foundation in Nigeria gemeinsam mit ihrem Mann, dem Musiker und Kulturwissenschaftler Meki Nzewi. In den Jahren 1997 bis 1999 entstand ein Projekt mit traditionellem Maskentheater auf dem Ama Dialog Compound in Nigeria.Nzwei, Meki und Nzewi, Odyke: A contemporary study of musical arts – informed by African indigenous knowledge systems. Volume Four: Illuminations, reflections and explorations. (2007) African minds, Cape Town, 289 S.Storb, Ilse: Jazz Meets the World – The World Meets Jazz. (2000) LIT Verlag, Münster. In den Jahren 1998 und 1999 führte Doris Weller gemeinsam mit dem Goethe-Institut Lagos eine internationale Konferenz über Lehmbau durch.
Zu Beginn der 2000er Jahre reduzierte sie ihre Tätigkeit als freischaffende Künstlerin und arbeitete als Heilerin im Bereich Geistiges Heilen und Radionik.
Ausstellungen 1990–1995 Galerie Forum, Nürnberg Philipsgalerie, Nürnberg Galerie Capillus, Nürnberg Otto-Richter-Halle, Würzburg Kunsthalle Zellingen Galerie in der Förstermühle, Fürth Galerie Raeder, Erlangen Studio Mc, Glasgow/Schottland Spring Gallery, Springfield/USA Townhall Dallas/USA Goethe-Institut, Lagos/Nigeria British Council, Enugu/Nigeria Nka Eri Centre, Nsugbe/Nigeria
1996–1997 Iwalewa-Haus, Bayreuth Art Gallery, Lauf Galerie Bastian, München Galerie W, Gunzenhausen Centro Friulano Arti Plastice, Udine/Italien Kunstverein Erlangen Galerie Renate Treinen, Saarbrücken Galerie Peter Herrmann, Stuttgart Four Seasons Gallery, Wrightwood, USA Kultur im Klinikum Fürth, Fürth
1998 Galerie Netolitzky / von Brandt, München Galerie Renate Treinen, Saarbrücken Atelier Brand, München
Bibliographie Werkkataloge Doris Weller Malerei, Alfred Meyerhuber Skulpturen (1997). Katalog zur Ausstellung in der Galerie Peter Herrmann, Stuttgart, 33S. ISBN 3-00-001494-2
Schriften Die Kunst der Lehre der Kunst am Beispiel Wassilij Kandinsky. (1988) Magisterarbeit, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 186 S. Zusammen mit Meki Nzewi: Earth view. Mural Painting And Decoration. (1992) Reads & Mark Ltd. In der Sammlung der Smithsonian Institution Zusammen mit Meki Nzewi: The Art of Mothers. (PDF; 897 kB) (1998) Glendora Review: African Quarterly on the Arts Vol. 2 No. 3. S. 75 ff. Zusammen mit Meki Nzewi: Science of art in African creative cosmos: the Igbo creative logic. (2014) LAP LAMBERT Academic Publishing, Saarbrücken, 212 S., ISBN 978-3-659-18106-1.
Weblinks Werke von Doris Weller in der Galerie Herrmann Werke von Doris Weller in der Galerie Alfred Meyerhuber
Einzelnachweise
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