Die Numismatische Gesellschaft zu Berlin ist ein eingetragener Verein, der am 22. Dezember 1843 gegründet wurde. Er ist damit der älteste numismatische Verein Deutschlands und (nach der 1836 in London gegründeten Royal Numismatic Society und der 1841 in Brüssel begründeten Société royale de Numismatique) einer der ältesten Europas.

mini|links|1872 genommener Abguss eines Siegels oder eines Jetons des Vereins

Zweck der Gesellschaft ist „die Pflege der Numismatik, insbesondere die gegenseitige Belehrung über Gegenstände der Münzkunde und verwandten Wissenschaften, sowie die Unterstützung und Veröffentlichung münzwissenschaftlicher Arbeiten“.§2 der Satzung

Die von der Numismatischen Gesellschaft veröffentlichte numismatische Fachzeitschrift wurde seit dem Jahr 1880 monatlich als Berliner Münzblätter veröffentlicht. In der Zeit des Nationalsozialismus musste die Gesellschaft den Titel der Zeitschrift in Deutsche Münzblätter verändern.

Persönlichkeiten Zu den 36 Gründern der Gesellschaft zählt der Königlich Preußische Hofmedailleur Henri François Brandt.Hildegard Lehnert: Henri François Brandt. Erster Medailleur an der königlichen Münze und Professor der Gewerbe-Academie zu Berlin, (1789–1845). Leben und Werke, Berlin: Bruno Hessling 1897, passim; Volltext-Digitalisat Bedeutende Mitglieder waren zudem die Numismatiker Hermann Dannenberg (1824–1905) Emil Bahrfeldt (1854–1929) Ferdinand Friedensburg (1858–1930)

Weblinks

Numismatische Gesellschaft zu Berlin

Einzelnachweise

Kategorie:Numismatische Organisation Kategorie:Berliner Verein Kategorie:Vereinsgründung 1843