Das Bürglin oder Löwensteinisches Haus ist eine abgegangene Burg am Nordostende der früheren Ringmauer der Stadt Landstuhl im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz.

Als Besitzer der Burg sind ab 1409 die Puller von Hohenburg, danach Walter Blick von Lichtenberg und 1484 Schweickhardt von Sickingen genannt. Das Landstuhler Weistum um 1570 nennt die Burg das bürglin im flecken, so vor zeitten Löwensteins hauß geheißen.Knocke 1975, S. 70; Langbrandtner 1991, S. 83; Keddigkeit etc. 2005, S. 314 Die untere Burg in der Stadt wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg nicht wieder aufgebaut.Langbrandtner 1991, S. 123 mit Anm. 818

Die Anlage war nach der farbig lavierten Ansicht der Stadt Landstuhl um 1600Knocke 1975, Abbildung auf dem Schutzumschlag hinten als Wehrbau in die Stadtringmauer integriert und verfügte über einen mehrstöckigen Wohnbau mit einem angebauten Treppenturm.

Die Identifikation der Ansicht mit dem archivalischen Befund durch Knocke aus dem Jahr 1975 wird zwar von Schmidtke 2005 übernommen, jedoch eingeschränkt durch die Möglichkeit einer Verwechselung mit einem zweiten ruinierten Schlößlein, dem sog. Junkernhaus.Keddigkeit etc. 2005, S. 316

Literatur

Abbildung auf dem Schutzumschlag und S. 70 f.

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Belege

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