mini|300px|Berechnung der Sinuosität für eine oszillierende Kurve
Die Sinuosität P (von ‚Bucht‘, ‚Meerbusen‘) ist ein einfaches Maß für die Intensität des Mäandrierens eines Flusses bzw. Fließgewässers.
Neben der Geomorphologie wird der Begriff auch in der Routenplanung für das Kurven- und Distanzenverhältnis von Straßen verwendet.Geographical Access to Services, Health (GASH): Modelling Population Access to New Zealand Public Hospitals (PDF; 676 kB) Road layers often contain information that describes the road characteristics and additional information on the bendiness of the roads can be obtained from calculating the sinuosity of the roads.
Die Sinuosität wird berechnet als Quotient aus der Länge L eines Fluss- oder anderen Streckenabschnittes und der geradlinigen Distanz D zwischen Anfangs- und Endpunkt dieses Abschnitts:F. Ahnert: Einführung in die Geomorphologie. 4. Auflage. 2009, 393 S.
Auf Basis fraktaler Berechnungen wurde behauptet, dass das Mäandrieren der Flüsse durch Selbstorganisation erzeugt wird und eine durchschnittliche Sinuosität P von π aufweist. Dies wurde jedoch durch die Analyse tatsächlicher Flussläufe nicht bestätigt, die einen Durchschnittswert der Sinuosität von weniger als 2 ermittelten.
Einzelnachweise
Kategorie:Fluss Kategorie:Fluviale Landform