Der Handball-FDGB-Pokal der Frauen wurde mit der Saison 1978/79 zum 9. Mal ausgetragen. Verlustpunktfrei machte der TSC Berlin beim Endrunden-Turnier in Schleife den Titel-Hattrick perfekt.

Teilnehmende Mannschaften Für den FDGB-Pokal hatten sich folgende 40 Mannschaften qualifiziert: DDR-Oberligadie 10 Vereine der Saison 1978/79 DDR-Ligadie 20 Vereine der Saison 1978/79 Bezirkspokalvertreterdie 10 Vereine aus der Saison 1977/78 SC Leipzig SC Empor Rostock TSC Berlin (TV) SC Magdeburg ASK Vorwärts Frankfurt/O. TSG Wismar BSG Umformtechnik Erfurt BSG Halloren Halle BSG Post Magdeburg BSG Chemie “W.-P.-St.” GubenStaffel Nord BSG Einheit/Sirokko Neubrandenburg BSG Lokomotive Rangsdorf BSG Lokomotive Wittenberge BSG Motor Mitte Magdeburg TSG Calbe HSG PH Magdeburg BSG Chemie PCK Schwedt BSG Empor Brandenburger Tor BSG Einheit-Empor Zerbst BSG Post Halberstadt

Staffel Süd BSG Sachsenring Zwickau HSG DHfK Leipzig BSG Lokomotive Dresden BSG Wismut Schneeberg BSG Empor Dresden-Mitte BSG Chemie Meißen BSG Lokomotive Gera BSG Fortschritt Weißenfels BSG Fortschritt Cottbus BSG Motor SchönauBezirk Schwerin BSG Aufbau Boizenburg Bezirk Potsdam BSG Motor Falkensee Ost-Berlin BSG Berliner Verkehrsbetriebe Bezirk Frankfurt (Oder) BSG Halbleiterwerk Frankfurt/O. Bezirk Magdeburg BSG Lokomotive Stendal Bezirk Halle BSG Lokomotive Halle Bezirk Dresden BSG Fortschritt/Empor Görlitz Bezirk Karl-Marx-Stadt BSG Wismut Aue Bezirk Erfurt BSG Einheit Mühlhausen Bezirk Suhl BSG Chemie Sonneberg

Modus In der ersten Hauptrunde, die im K.-o.-System ausgespielt wurde, nahmen alle qualifizierten Mannschaften teil und die Bezirksvertreter genossen Heimvorteil gegenüber höherklassigen Mannschaften. Ab der zweiten Hauptrunde wurde der Wettbewerb mit Hin- und Rückspielen fortgesetzt. Die Auslosung erfolgte bis dahin nach möglichst territorialen Gesichtspunkten, wobei die Vertreter der Handball-DDR-Oberliga gesetzt wurden. In der dritten Hauptrunde wurden die fünf bestplatzierten Mannschaften der abgelaufenen Oberligasaison so gesetzt, dass sie nicht aufeinandertrafen. Nach dieser Runde ermittelten dann die letzten fünf Mannschaften in einem Endrunden-Turnier den Pokalsieger.

1. Hauptrunde

2. Hauptrunde

3. Hauptrunde

Endrunde Die Endrunde fand vom 26. bis 30. Juni 1979 in Schleife statt.

Spiele 1. Spieltag:

2. Spieltag:

3. Spieltag:

4. Spieltag:

5. Spieltag:

Abschlusstabelle

FDGB-Pokalsieger 1. TSC Berlin 60px|Logo vom TSC Berlin Tor: Renate Rudolph, Martina Horn, Heike Esser Feldspieler: Sabine Fritz (4/–), Magrit Jirsch (4/2), Roswitha Krause (12/–), Kristina Richter (22/3), Eveline Apler (3/1), Evelyn Matz (11/–), Viola Kitschke (3/–), Gabriele Koch (9/4), Iris Träger, Monika Galle (1/–) – (Tore/7 m) Trainer: Kurt Lauckner

Torschützenliste Torschützenköniginnen des Endturniers wurden Kristina Richter vom TSC Berlin und Erika Seering vom SC Empor Rostock mit jeweils 22 Toren. Spieler Verein Tore / 7m 1. Kristina Richter TSC Berlin 22 / 3 Erika Seering SC Empor Rostock 22 / 11 3. Kornelia Kunisch SC Magdeburg 20 / 6

Literatur

#1978/79 Kategorie:Handballsaison 1978/79 Kategorie:Sportveranstaltung in Schleife (Ort)