Unter Dominikalgut oder Herrenbesitz wurde in der Habsburgermonarchie bis 1918 ein in der Landtafel eingetragener Eigenbesitz einer Herrschaft (d. h. in der Regel eines Adeligen) bezeichnet. Das Dominikalgut steht in Eigenbewirtschaftung des Inhabers der Ortsherrschaft. Der Gegenbegriff dazu ist Rustikalgut (Eigenbesitz eines Bauern)Ignaz Zibermayr: Oberösterreichisches Landesarchiv. 32. Jahresbericht (1928). In: Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines. Band 83, Linz 1930, , S. 45–56, hier S. 47 (). und das Kammergut (Zubehör der Landesherrschaft).Peter Csendes, Ferdinand Opll (Hrsg.): Wien. Geschichte einer Stadt. Band 1: Von den Anfängen bis zur Ersten Wiener Türkenbelagerung (1529). Böhlau, Wien u. a. 2001, ISBN 3-205-99266-0, S. 199.
Siehe auch Freihof
Literatur Georg Grüll: Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Band 1: Mühlviertel. Birken-Verlag, Wien 1962.
Einzelnachweise
Kategorie:Rechtsgeschichte der Frühen Neuzeit Kategorie:Rechtsgeschichte (Österreich) Kategorie:Verwaltungsgeschichte Kategorie:Agrarrechtsgeschichte Kategorie:Feudalismus Dominikalgut Kategorie:Bauform (Landwirtschaft) Kategorie:Wohngebäudetyp Kategorie:Agrargeschichte (Österreich)