Hermann Fritzsching (* 20. Juni 1900;Hermann Fritzsching in den Akten der Reichskulturkammer/Reichsfilmkammer † 13. Augustlaut filmportal.de. Glenzdorf nennt den 20. August 1954 in Berlin-Charlottenburg) war ein Tontechniker beim deutschen Film.

Leben und Wirken Fritzsching studierte an der TH Dresden und schloss sein Studium als Diplomingenieur ab. Er wurde Mitglied der Burschenschaft Arminia Dresden im ADB.Georg Schwartzer (Hrsg.): Adreßbuch des Allgemeinen Deutschen Burschenbundes. Stand vom 1. August 1919, Max Schlutius, Magdeburg 1919, S. 103 Er begann seine berufliche Laufbahn im Labor vom Siemens. Am 1. September 1929 wechselte er in die Filmbranche.Filmarchiv Kay Weniger

Seine erste Arbeit wurde die tontechnische Betreuung des frühen Tonfilms (Drehzeit: Oktober bis Dezember 1929) Der unsterbliche Lump von Gustav Ucicky. Mit Ucicky sollte er in den kommenden Jahren häufig zusammenarbeiten, unter anderem bei dessen deutsch-nationalen Inszenierungen Das Flötenkonzert von Sans-souci, Morgenrot und Flüchtlinge. Fritzsching betreute aber auch UFA-Komödienklassiker wie Die Drei von der Tankstelle, mehrere Inszenierungen Reinhold Schünzels und die beiden kassenträchtigen Hans Albers-Heinz-Rühmann-Kooperationen Bomben auf Monte Carlo und Der Mann, der Sherlock Holmes war. Seit 1938 war Fritzsching fast anderthalb Jahrzehnte lang nicht mehr persönlich in der Filmherstellung aktiv.

Seine Nachkriegskarriere begann erst Anfang der 50er Jahre, bereits 1954 verstarb Fritzsching überraschend. Zwei seiner letzten Arbeiten, Ein Leben für Do und Die Hexe, hatten ihn wieder mit Ucicky zusammengeführt.

Filme 1930: Der unsterbliche Lump 1930: Die Drei von der Tankstelle 1930: Das Flötenkonzert von Sans-souci 1931: Bomben auf Monte Carlo 1931: Ronny 1931: Im Geheimdienst 1932: Das Lied einer Nacht 1932: Wie sag’ ich’s meinem Mann? 1932: Der schwarze Husar 1932: Das schöne Abenteuer 1933: Morgenrot 1933: Ein Lied für Dich 1933: Ein gewisser Herr Gran 1933: Flüchtlinge 1934: Mein Herz ruft nach dir 1934: Lockvogel 1934: Schloß Hubertus 1935: Das Mädchen Johanna 1935: Liebeslied 1935: Königswalzer 1935: Schwarze Rosen 1936: Savoy-Hotel 217 1936: Das Mädchen Irene 1937: Der Mann, der Sherlock Holmes war 1937: Streit um den Knaben Jo 1937: La Habanera 1938: Rätsel der Urwaldhölle (Dokumentarfilm) 1951: Der bunte Traum 1952: Postlagernd Turteltaube 1952: Pension Schöller 1952: Das Land des Lächelns 1952: Der fröhliche Weinberg 1953: Ein Leben für Do 1954: Emil und die Detektive 1954: Die Hexe

Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 1: A–Heck. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1960, , S. 453.

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Einzelnachweise

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