Gangljodl ist ein kleiner Ort im Almtal in Oberösterreich und gehört zur Gemeinde Grünau im Almtal im Bezirk Gmunden.
Geographie Das Rotte liegt etwa 35 Kilometer südlich von Wels, im Almtal auf um die Sie befindet sich taleinwärts von Scharnstein, halbwegs nach Grünau, und umfasst die Ortslage rechtufrig der Alm, an einem Mühlbach des Flusses. Direkt südlich quert die L549 Almseestraße die Alm. Über dem Ort erhebt sich der Grat Scharnsteiner Spitze () – Windhagkogel ().
Der Ort umfasst knapp ein Dutzend Gebäude.
Nachbarorte
Geschichte und Infrastruktur Schon im 18. Jahrhundert befand sich hier die Weidingersaag,Franziszäischer Kataster 1817–1861 (Urmappe, als Layer online bei DORIS, diverse Kartenthemen, Urmappe quality insb. Kulturatlas); auch Schütz, Müller 1787 (Kartenthema Erste Landesaufnahmen) und später auch die Gangljodlsäge, nach der der Ort heißt. 1934 wurde das Wehr neu errichtet.Akten: BH Gmunden, Schachteln 159, Gruppe H 1903–1905 Bau, Wasser u. Energie, Zl. 644 – 24557 u. a.; 172, Gruppe I/E 1933–1935, Wasser u. Energie, 1934: Zl. 6 – 41 u. a.; vergl. Engelbert Lasinger: Akten und Handschriften der Bezirkshauptmannschaft Gmunden im OÖ. Landesarchiv, Stand 1993, S. 19, 31 (, landesarchiv-ooe.at).
Der Ort ist durch seine Lage immer wieder von Hochwässern betroffen, so zuletzt beim Donauhochwasser 2002. , cgsplus.com – zur Hochwasserzonierung
Kraftwerk Gangljodl mini|Kraftwerk Gangljodl Am Oberwasserwehr des alten Mühlbachs wird ein kleines Wasserkraftwerk betrieben.Firma Raimund und Gerlinde Stadlmair in Grünau. Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at Es läuft mit einer Kaplanturbine als Restwasserturbine, mit etwa 160 kW Nennleistung.Referenzliste Kaplan Turbinen, Kössler GmbH & Co KG (pdf; 95 kB) Die Anlage wurde 2004–2006 (Bewilligung 2010)Wa10-1036/55-2010 und Wa10-1036/63-2010, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Sektion I Rechts- und Parlamentsdienst: Bearbeitungsstand Wasserkraftanlagen 2008–2012, Veröffentlichung gemäß § 52 Abs. 3 Ökostromgesetz 2012, S. 42 (, lebensministerium.at). im Sinne der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und im Rahmen des Projekts Flussdialog , salzi.at, 8. November 2010 () revitalisiert. Das Querbauwerk der Alm stellt sich seither als Rampe mit etwa Meter Fallhöhe, rechtsufrig einem kleinen Regulierwehr (automatisierte Wehrsteuerung mit Grundablass und Stauklappe), und linksufrig einer Fischtreppe in Form einer aufgelösten Rampe dar.
Nachweise
Kategorie:Ort im Bezirk Gmunden Kategorie:Geographie (Grünau im Almtal) Kategorie:Ort im Salzkammergut Kategorie:Oberösterreichische Voralpen Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Alm